Rückblick auf Veranstaltungen bei Defacto Art

Der schwerkranke Rollstuhlfahrer am prasselnden Lagerfeuer erzählt  seine ganze jahrzehntelange Krankengeschichte den Flammen und den Umstehenden. Der  Schweizer Schauspieler zieht  begeistert 3 Paar Socken aus seinem Weihnachtspäckchen hervor und schwärmt, wie sehr er Selbstgestrickte  liebe. Der kleine Hund Pino, der freudig Laut gibt, wenn  sein Herrchen lacht: Vielfältige Eindrücke aus dem Kunstsignal im Advent in der Galeriehalle von Defacto Art am verregneten Nachmittag des 1. Advent, das schon zum dritten Mal stattfand. Etwas weniger als die Hälfte der Menschen, die Defacto eingeladen hatte, nahm die Einladung wahr, was möglicherweise an der Angst vor der größeren Menschenansammlung lag. Alle Erschienenen konnte nach ausreichender Kontrolle im festlich dekorierten Raum begrüßt werden.

Diese genossen dann die schöne Stimmung und Wärme bei alkoholfreiem Glühwein, Kuchen, Suppe und  Marzipan. Besonders aber gefiel ihnen die zwanglose Kommunikation, die vielen half, aus dem grauen Alltag einmal auszusteigen.

Pastor Jörg Scholz verzauberte die Gäste mit einer adventlichen Ansprache, in deren Mittelpunkt die Geschichte von der Speisung der 5000 stand, die er mit munter sprühendem Geist aus der Jetztzeit betrachtete. Großer Applaus. Die 130 Päckchen, von zahllosen liebevollen Händen gepackt, fanden fröhlich dankbare Aufnahme. Die nicht vergebenen Päckchen werden am Nikolaustag vom Verein zu  den Standorten von Cafe Wut, AWO, Drogenhilfe, Heilsarmee und anderen Schwerpunkten  für Bedürftige gebracht und finden  als Nikolauspäckchen zweifellos begeisterte Abnehmer.

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die Spender der Päckchen!

(Peter Fischer)