Rückblick auf Veranstaltungen bei Defacto Art

Die Possehl-Stiftung in der Kunsttankstelle

Das Novemberwetter hellte sich um ein paar Stunden auf, auf dem Gelände der Kunsttankstelle winkten die letzten goldenen Herbstblätter von Birke und Ahorn.

Kunsttankstelle – ein Ort, der gut tut.

Zu dem Schluss kam auch das kleine Team der großen Possehl-Stiftung, das auf Einladung des Defacto-Vereins vor Ort einmal erkunden konnte, wie gut die Gelder der Possehl–Stiftung angelegt sind.

Peter Fischer empfing den Vorsitzenden der Possehl–Stiftung, Herrn Max Schön, Frau Gabriele Hingst, zuständig für Anträge im Bereich Denkmalschutz, Kultur sowie den Präsidiumsbeauftragten, Herrn Prof. P.Wolf–Regett von der Technischen Hochschule.

Der Kulturausschuss des Vereins mit einer Abordnung seiner Mitglieder Christoph Brauer, Thomas Schmitt–Schech, der Architektin Vera Detlefsen, sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden Dominik Wilke begrüßte in der Galeriehalle die Gäste.

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2021 - DAS WAR EIN JAHR! – ein Rückblick.

Liebe Kunst- und Kunsttankstellen-Interessierte,

das Jahresende naht. Die Kunsttankstelle wird  in den Monaten Dezember / Januar eher ihre Ruhe haben, nachdem das Kunstsignal im Advent für die Bedürftigen, der Adventsbasar am 4.+5. Dezember, die letzte Staffel „Kunst gegen Bares“ und die Kollodiumfotografie von Martin Diesch schöne Schlusslichter der Veranstaltungen gebildet haben.

Was gab es in Kunst und Kultur?

Es war ein interessantes und für den Verein bzw. die Kunsttankstelle erfolgreiches Jahr! Die Corona-bedingten Einschränkungen haben manches erschwert, aber es ist trotzdem gelungen, den Mitgliedern und anderen Besuchern ein attraktives Programm anzubieten. 27 öffentliche Veranstaltungen sind es 2021, fast so viele wie in Vor-Corona-Zeiten. Am häufigsten waren es Kunstausstellungen,  gefolgt von musikalischen Veranstaltungen, Kleinkunst und anderen Präsentationen. Trotz des oft Corona-begrenzten Zugangs blieb die Besucherzahl im gleichen Rahmen wie in 2020. Und, in diesem Zusammenhang auch wichtig: Nach unserer Kenntnis hat sich niemand in der Kunsttankstelle angesteckt, und kein Vereinsmitglied ist schwer erkrankt.

Was gab‘s baulich Neues?

Baulich hat die  Kunsttankstelle einen riesigen Sprung nach vorn getan:

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Rückblick: Harmonische Gemütlichkeit beim Kunstsignal am 1. Advent, 28.November

Der schwerkranke Rollstuhlfahrer am prasselnden Lagerfeuer erzählt  seine ganze jahrzehntelange Krankengeschichte den Flammen und den Umstehenden. Der  Schweizer Schauspieler zieht  begeistert 3 Paar Socken aus seinem Weihnachtspäckchen hervor und schwärmt, wie sehr er Selbstgestrickte  liebe. Der kleine Hund Pino, der freudig Laut gibt, wenn  sein Herrchen lacht: Vielfältige Eindrücke aus dem Kunstsignal im Advent in der Galeriehalle von Defacto Art am verregneten Nachmittag des 1. Advent, das schon zum dritten Mal stattfand. Etwas weniger als die Hälfte der Menschen, die Defacto eingeladen hatte, nahm die Einladung wahr, was möglicherweise an der Angst vor der größeren Menschenansammlung lag. Alle Erschienenen konnte nach ausreichender Kontrolle im festlich dekorierten Raum begrüßt werden.

Diese genossen dann die schöne Stimmung und Wärme bei alkoholfreiem Glühwein, Kuchen, Suppe und  Marzipan. Besonders aber gefiel ihnen die zwanglose Kommunikation, die vielen half, aus dem grauen Alltag einmal auszusteigen.

Pastor Jörg Scholz verzauberte die Gäste mit einer adventlichen Ansprache, in deren Mittelpunkt die Geschichte von der Speisung der 5000 stand, die er mit munter sprühendem Geist aus der Jetztzeit betrachtete. Großer Applaus. Die 130 Päckchen, von zahllosen liebevollen Händen gepackt, fanden fröhlich dankbare Aufnahme. Die nicht vergebenen Päckchen werden am Nikolaustag vom Verein zu  den Standorten von Cafe Wut, AWO, Drogenhilfe, Heilsarmee und anderen Schwerpunkten  für Bedürftige gebracht und finden  als Nikolauspäckchen zweifellos begeisterte Abnehmer.

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die Spender der Päckchen!

(Peter Fischer)

Am 05., 12. und 19.12.: Martin Diesch - Lichtbild-Manufaktur, das Kollodiumhaus – Fotografie wie im Jahr 1851

Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen, gleichzeitig „hautnah“ und doch mit Abstand, auch Einblicke in die Dunkelkammer eines Fotografen in der Zeit um 1900 zu ermöglichen, klingt zunächst nach unauflösbaren Widersprüchen. Diese löst der Fotograf und FineArt Printer Martin Diesch jedoch mit seiner Lichtbildmanufaktur am 05., 12. und 19.12.21 jeweils zwischen 16 und 20 Uhr in der Messerschmiede von Nils Bush, einem Atelier auf der Holstentorseite.

Diesch arbeitet mit einem fotografischen Verfahren, das ihm erlaubt, mit rotem Licht die Dunkelkammer auszuleuchten und ermöglicht so dem Publikum durch ein Schaufenster hindurch den direkten Blick auf die Entstehung lichtempfindlicher Aluminiumplatten. Diese werden dann sofort für eine Fotografie mit einer historischen Holzkamera verwendet. Es entstehen so vor den Augen des Publikums Stilleben und Portraits wie im Jahr 1851. In dem sog. Kollodiumverfahren wird das Bild durch eine hauchdünne Silberschicht sichtbar. Jede einzelne Fotografie ist – wie der Moment der Aufnahme selbst – einzigartig.

Hier Aufnahmen von Dominik Wilke:

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Freitag, 10. Dezember: Kunst gegen Bares Nr. 113

Es weihnachtet sehr in der Kunsttankstelle - bei der 113. KUNST GEGEN BARES. Selbstverständlich unter 2G-Bedingungen werden Herr Gottstein und Herr Dworak besinnlich und feiern mit außergewöhnlichen, stinknormalen, begeisternden, begeisterten, talentierten, manchmal wahnsinnigen aber niemals langweiligen Künstlern und Rampensäuen aller möglichen Sparten unter'm  Weihnachtsbaum. Und zu erwarten ist wieder 2G!! (Gewohnt Grandioses), ab 20 Uhr und nach dem Entrichten von 7 €.

Kunstbasar in der Kunsttankstelle: 4. und 5. Dezember, 11-16 Uhr

Handproduzierte Kunst wird gezeigt und zum Kauf angeboten, von selbstgestrickten Socken über selbstgemachte Messer bis zu Gemaltem und Fotografien, in kleinen und großen Formaten - Bilder, Skulpturen, Elegantes, Schönes und Nützliches aus Holz, Textil und vielerlei Materialien. Auf der Holstentorseite wird das Atelier von Thomas Radbruch geöffnet haben, genauso die Drechslerei von Ulrich Fischer und die Schmiede von Nils Busch. Auch im Innenhof werden mehrere Ateliers geöffnet sein. In der Halle werden 9 Künstler in weihnachtlicher Umgebung ihre Arbeiten zeigen und anbieten.

Selbst gebrauter Glühwein von unserem Experten und Kuchen, interessante Einblicke in die Kunstwelt bei angenehmer Wärme drinnen – wie auch am Travefeuer  draußen: seien Sie sehr herzlich willkommen!

...Und alles mit 2G und - bis auf den Punsch - mit Maskenpflicht…

28. November: Kunstsignal im Advent

So wie in den vergangenen Jahren lädt Defacto Art Bedürftige von  den gesellschaftlichen Rändern, Nichtsesshafte und andere Hilfebedürftige ein. An verschiedenen Orten verteilt der Verein Einladungskarten, die zum Eintritt in diese geschlossene (und 2G-)Veranstaltung und zum Empfang eines kleinen Weihnachtspäckchens berechtigen. Die Päckchen, u. a. von Vereinsmitgliedern gepackt, warten dann auf der Bühne der schön dekorierten Halle auf die Empfänger.

Bei alkoholfreiem Punsch, guter Suppe, Kaffee und Kuchen und süßen Naschereien kommt unter den Menschen dann nicht nur Stimmung auf, sondern viele wollen auch reden. Mitglieder des Vereins setzen sich zwischen die Gäste und sorgen für lebhafte Kommunikation. Da blättern Menschen ihr Leben in dichten Gesprächen auf, es offenbart sich, dass manch einer so ziemlich alle denkbaren Höhen und Tiefen einer Biografie durchlebt hat. Und gleichzeitig ist überall zu spüren, dass es den Mut zur Zukunft gibt und dass Menschen wie sie richtig wahrgenommen werden wollen. Und die Kunstwerke an den Wänden fordern zu Diskussionen heraus, was Kunst diesen speziellen Gästen sagen kann.

 

Am Freitag, den 26.11. brachten für diese Veranstaltung Jung und Alt über 100 Päckchen in die Kunsttankstelle. Einen ganz herzlichen Dank!

 

29.10.-12.11: „TÖCHTER“ – eine inklusive Fotoausstellung

In Kooperation mit dem Lübecker Verein Mixed Pickles zeigt die Kunsttankstelle Defacto Art vom 29. Oktober bis 12. November eine ungewöhnliche Ausstellung zum Thema Tochtersein.

Großformatige Fotos zeigen Tochter-Mutter-Paare jeweils an einem Ort, der die beiden verbindet. Die Fotos erzählen auf sehr persönliche Art etwas von der Verbindung der jeweiligen Paare und produzieren ganz unterschiedliche und vielfältige Bilder vom Tochtersein. Zusätzlich werden den Besucher*innen der Ausstellung über eine Sound-Collage Einblicke in die vorab geführten Interviews mit den beteiligten Paaren ermöglicht.

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Am 12. November: Jubiläumsausgabe 10 Jahre Kunst gegen Bares

Kaum zu glauben, aber wahr: Vor 10 Jahren, d. h. im November 2011, gab es die erste KUNST GEGEN BARES LÜBECK! Über 800 Künstler haben inzwischen die Bretter der offenen Bühne an diversen Spielorten betreten. Jetzt feiern Herr Gottstein und Herr Dworak das große Jubiläum mit besonderen Gästen und den gewohnt außergewöhnlichen, stinknormalen, begeisternden, begeisterten, talentierten, manchmal wahnsinnigen aber niemals langweiligen Künstlern und Rampensäuen aller möglichen Sparten. Wer gratulieren will, mitfeiern, oder einfach nur zuschauen mag ist in der Kunsttankstelle herzlich willkommen zur großen Jubiläumsausgabe!

Der Beginn ist diesmal um 20:00 Uhr. Ein Eintritt ist möglich nach dem Begleichen von 7 € und Vorlegen eines 3G-Nachweises.

Donnerstag, 28. 10.: SeilfotoworttanZ / HannaH Rau

Die Tänzerin auf dem Seil, ihre Bewegungen festgehalten von der Fotografin, im Hintergrund die Lyrikerin, die den Zwischenraum, das Spiel mit der Balance, beschreibt.
Ein Video von der Veranstaltung finden Sie hier

Einen Abend lang erinnern die Künstlerinnen mit SeilfotoworttanZ die Tage in der Gollan-Werft in 2016, an denen Himmel und Erde nur durch eine Linie getrennt waren. Eine Kombination aus Seiltanz, Ausstellung, Lesung und Improvisationen auf der Geige. Seit 2016 arbeiten die Künstlerinnen an diesem Projekt, das hier Premiere hat. Die Spiegelung des Seiltanzes von Ea Paravicini in unterschiedlichen Kunstformen - in der Bündelung eine Gesamterfahrung für das Publikum. Die Fotografien von Constanze Martini werden nur an diesem einen Abend in der Kunsttankstelle zu sehen sein.

Seiltanz: Ea Paravicini / Fotografie: Constanze Martini / WortWerk: HannaH Rau / Fiddle: Heike Jurzik.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Aktion KulturFunke. Der Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Beginn ist um 19 Uhr. Keine Eintrittsgebühr, Hutkasse. Es gelten die 3G-Coronaregeln.

Donnerstag, 19. August: Kunst gegen Bares

Schon wieder! Nach zwei mehr oder weniger feucht-fröhlichen Abenden freuen sich Herr Gottstein und Herr Dworak auf ein dieses Mal sonniges KUNST GEGEN BARES LÜBECK. Unter weiterer Einhaltung der Corona-Bedingungen erwarten Sie am 19. August zum 109. mal ganz besondere, außergewöhnliche, mal stinknormale, aber auf jeden Fall begeisterte, begeisternde, talentierte, manchmal wahnsinnige aber niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäue, die auch das „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen und gerne ansteckende Begeisterung verbreiten! Im wunderbaren Garten der Kunsttankstelle ist steigt die Party – und (psssst!): Herr Knütter hat Geburtstag....

Der Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt wie immer 7 Euro, auch die anregende Moderation erfolgt wieder durch Laurenz Gottstein & Carsten Dworak.

Norbert Schwarzschulz hat auf dieser Veranstaltung ein Video aufgenommen.

28. August, ab 16 Uhr: SOMMERFEST ´21

Malerei, Fotografie, Skulpturen und Installationen bilden die lebendige Kulisse für ein herrliches Sommerfest: Akrobaten, Feuerschwinger, raffinierte Modenschau, Salsa – Tänzer, Elfentanz, Lyrikeinlagen, offene Ateliers, Musik zum Mitmachen und Wohlfühlen, offenes Feuer, mit Grill und Kulinarischem – auch für Vegane und Vegetarier, kalte Getränke und viel fröhliches Miteinander – unter Einhaltung aller Pandemievorschriften. Herzlich eingeladen sind alle, die Freude am kunstvollen Feiern haben!

Ein Video zur Veranstaltung finden Sie bei Youtube.

20 .- 31.08: Fotografien von Thomas Radbruch - Letzter Hafen, zusammen mit S. Becanovic und N. Seidel - Gitarrenausstellung

Der bekannte Lübecker Fotograf Thomas Radbruch widmet sich in seiner neuen Ausstellung dem Thema „Letzter Hafen“. Sein Hintergrund ist das folgenschwere Ereignis, dass Kolumbus in einem kleinen andalusischen Hafen seine letzte Entdeckungsreise startete... Auf diesen Ort beziehen sich seine Fotografien.

Zu diesen gesellen sich handgefertigte Gitarren, die Sinisa Becanovic und Nikolai Seidel präsentieren. "Unsere Leidenschaft sind handgemachte Gitarren. Als Musiker weiß ich, dass eine Gitarre einfach funktionieren, gut klingen und in ihrem ergonomischen Design die Anforderungen des Spielers erfüllen muss. Wenn ich eine Gitarre baue, versuche ich immer genau den Punkt der exakten Ausgewogenheit zu treffen....Wenn ihr die Zeit habt empfehlen wir euch NICHT, eins unserer Instrumente zu kaufen, sondern euer eigenes zu bauen. Wir bieten Gitarrenbau-Workshops an!"

Zur Vernissage am 20.8. - s. die Fotos unten - las Peter Fischer passend aus dem Werk von Ernest Hemingway „Der alte Mann und das Meer“. Die weiteren Öffnungszeiten sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

22. Juli 2021 ‚Walk of Fashion‘ - Vegane Mode in Lederoptik

Die Kollektion von Ruß & Phosphor dreht sich um das eigens in Deutschland produzierte Material „Cleather“. Dieses steht für ein Lederimitat weg vom Polyester und zurück zur Baumwolle. Bei Cleather wird der künstliche Anteil auf ein Minimum reduziert und fast ausschließlich Baumwolle von besonderer Qualität genutzt. Zudem wird darauf geachtet, bei Stoff und Druckfarbe ökologisch zertifizierte Materialien zu verwenden. Das Label „Ruß und Phosphor“ wird von Gothic Modellen mit Life Music ab 18 Uhr präsentiert. Hiervon gibt es auch ein Video von Christoph Brauer.

24. Juli - 15. August: Rastlos rast die Zeit – Michaela Berning-Tournier und Thomas Schmitt-Schech

Wenig dominiert unser menschliches Leben mehr als die Zeit. Sie treibt uns im Sekundentakt vor sich her, gleichzeitig lähmt sie uns. Die beiden Künstler Michaela Berning-Tournier und Thomas Schmitt-Schech nähern sich auf jeweils eigene Weise diesem schillernden, nicht fassbaren Begriff. Während Michaela Berning –Tournier eine Installation erarbeitet hat, die die Zeit erlebbar macht, stellt Thomas Schmitt-Schech Fotografien aus, die den Aspekt der Vergänglichkeit sowie der Zeitlosigkeit berühren.

Die Vernissage war am 24. Juli um 19 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

17. Juli, 19.30 Uhr: Jazz at Sunset, die Patricia Jantoß Band

Musik - endlich wieder live erleben! Am Samstag, 17. Juli präsentiert die Lübecker Jazzgruppe „Patricia Jantoß Band“ in der Wallstraße 3-5 am Holstentor ihr Programm „Ella F. meets Hilde K.“. Auf dem kleinen Traveanleger im Garten der Galerie vor der wunderschönen Kulisse der Flaniermeile Obertrave und Musikhochschule erleben Sie den Jazz von Ella Fitzgerald und Hildegard Knef.

 

Die Sängerin Patricia Jantoß wird begleitet von ihrem Trio mit Hartmut Jung am Klavier, Ulli Rutter am Kontrabass und dem neuen Schlagzeuger Andy Limpio. Zum Jazz nach dem Motto „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ genießen Sie auch die Getränke aus der Bewirtung der Kunsttankstelle. Der Eintritt ist frei, erbeten werden aber Hutkasse-Spenden für die Band und den Verein Defacto Art.

Am Freitag, den 9.Juli: Wieder das beliebte KUNST GEGEN BARES!

KGB ist unverändert eine der beliebtesten Veranstaltungen in der Kunsttankstelle! Wir freuen uns auf einen weiteren fröhlichen Abend unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Regeln. Herr Gottstein und Herr Dworak erwarten auch im Juli wieder ganz besondere, außergewöhnliche, manchmal stinknormale, auf jeden Fall begeisternde und begeisterte, talentierte, manchmal wahnsinnige und niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäue, die das „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen und dabei ansteckende Begeisterung verbreiten.

Und im Garten der Kunsttankstelle ist natürlich für Erfrischungen jeglicher Art gesorgt. Der Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt 7 Euro.

Am Samstag, 19.06., 15-19 Uhr: Eleven songs, eleven pictures, for 20 years of 9/11

Live-Malerei, „painted novel“, von Felix Karweick. Eine Bilderserie zu „neuer“ Musik im Gedenken an den 11. September 2001.

 

In Form einer künstlerischen Live-Performance möchte der Maler und Illustrator Felix Karweick elf verschiedene Bildwerke zu jeweils elf nie zuvor veröffentlichten musikalischen Werken der Band „POP 30“ entstehen lassen. Es ist der Versuch, die Ereignisse des 11. September 2001 retrospektiv-bildnerisch zu verarbeiten; zu einem Musikalbum, das nicht früher fertig werden wollte, als das Heute…

 

{u more}

Das im Jahre 1999 gegründete Trio „POP 30“: Oliver Sonntag (dr.), John Carlson (p.), Felix Karweick (git.) unternahm im Spätsommer 2001 eine Amerikareise, die primär auf künstlerischen Ambitionen fußte. Die Monate zuvor komplett gebuchten Flüge fixierten das Abreisedatum auf den 12.September… Abflughafen: New York City. Daraus wurde natürlich nichts; Sie wissen schon…

 

Circa 40 Häuserblöcke und somit etwa 40 „Gehminuten“ entfernt von dem, was seinerzeit „World Trade Center“ genannt wurde, begann für Felix Karweick ein sowohl künstlerisches Schweigen, als auch ein ständig pochendes Erinnern: „Der Apfel fiel, der Groschen nicht.“ Und er ist bis heute nicht wirklich gefallen. In diesem Jahr jährt sich dieses welttraumatische Ereignis zum 20.(!) Mal. Sehr viele Menschen haben wohl noch ganz eigene Erinnerungen an eben jenen Tag?

{/u}

Es soll ein durchlaufendes, oder auch verweilendes Publikum an dem Schaffensprozess der Bilder im Zusammenspiel mit den elf Musikwerken teilhaben können. Ein von Anbeginn kritisches - und gleichzeitig hinterfragendes - Element liegt sowohl den Texten, als auch den Kompositionen des Trios „POP 30“ zugrunde, deren hervorragend gelungene Komplettierung dem Schlagzeuger Oliver Sonntag zu verdanken ist.

 

Dies soll Anlass geben, die neuen Musikstücke in Form eines streng limitierten, von Felix Karweick mit den ersten drei illustrativen Malereien bedachten Tonträgers (in Form einer CD) auf einer professionellen Klanganlage abzuspielen, um die musikalische Entwicklung gleichzeitig mit dem Versuch einer bildnerischen „Verarbeitung“ stattfinden zu lassen.

 

Das neue Album mit dem Titel "Still with it" wird den Anwesenden als "Giveaway" zum Geschenk gemacht (solange der Vorrat reicht...). Die verbleibenden Bildwerke sollen zu guten Zwecken veräußert werden.

 

Das Projekt findet im Rahmen der Aktion "Kulturfunke" zu Lübeck statt, einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Der Eintritt ist frei. Noch müssen die Kontaktdaten erhoben werden und in der Halle besteht Maskenpflicht...

Am 4. Juni, ab 19:30 Uhr: Kunst gegen Bares!

SIE SIND ZURÜCK!! Und die Voraussetzung der 3G - G*impft, G*nesen oder G*testet - war früher.

 

Mit Maske, Abstandsregeln und Kontaktdaten- erfassung ist jeder höchstwillkommen dabei- zusein, wenn Herr Gottstein und Herr Dworak im Garten der Kunsttankstelle den KGB-Lockdown beenden. Wie auch schon vor langer Zeit, erwarten sie wieder ganz besondere, außergewöhnliche, stinknormale, begeisternde, begeisterte, talentierte, manchmal wahnsinnige aber niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäuen, die „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen!

 

Und auch wie immer: Der Eintritt kostet 7 Euro.

21.05.-11.06: Glaskunst von Sinisa Becanovic und Acrylmalerei von Axel G. Handschuh

Zwei mit unterschiedlichen Materialien und Themen arbeitende Künstler teilen sich für drei Wochen die Ausstellungshalle der Kunsttankstelle. Der Lübecker Glasmalermeister Sinisa Becanovic zeigt Werke aus bemaltem Glas und verweist damit auf eine alte Technik, die er mit neuen Gestaltungselementen verbunden hat. Der in Lüdersdorf lebende Grafikdesigner Axel G. Handschuh zeigt um die zwanzig expressionistische Acrylmalereien auf Leinwand unter dem Titel „Genesis“. Thema dieser Bilder ist die in alten Mythen erzählte Erschaffung und Entstehung des Weltalls. Anhand von Bildern, die Weltraum-Teleskope wiedergeben, und natürlich seiner eigenen Fantasie hat er sich mit diesem Komplex auseinandergesetzt. Lassen Sie sich überraschen!

Ein Video von der Eröffnung gibt es hier.

Die Öffnungszeiten bis zum 11. Juni sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei, und seit dem 31.05. ist ein geimpft, genesen oder getestet nicht mehr Voraussetzung für den Besuch. An Maske, die Erfassung von Kontaktdaten und Abstandsregeln haben wir uns ja schon gut gewöhnt...