Satzung

 

Satzung des Vereins „Defacto-Art e.V.“ in der Fassung vom 02.02.2022


§ 1 Zweck des Vereins
Zweck und Ziel des Vereins ist die Förderung der europäischen,
künstlerischen Kommunikation, der Völkerverständigung, der Kunst- und
Kulturaktivitäten und kultureller Zwecke, und zwar der Kunst, sowie die
Förderung kultureller Betätigungen.
Der Zweck des Vereins wird verwirklicht durch
- Durchführung von Kunstausstellungen, Symposien, Workshops und
sonstige Veranstaltungen im Bereich der Kunst.
- Bereitstellung von Räumlichkeiten für Künstler zum Zwecke der
künstlerischen Betätigung.

§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Defacto Art“ und soll in das Vereinsregister
eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz:
Eingetragener Verein (e.V.).
Der Verein hat seinen Sitz in Lübeck.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützliche
Zwecke, i. S. des Abschnitts steuerbegünstigter Zwecke AO
(Abgabenordnung). Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine
eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke
verwendet werden. Die Mitglieder in ihrer Eigenschaft als Mitglieder
erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Persondurch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
1.Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person
werden, die seine Ziele unterstützt.
2.Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand und
der Kulturausschuss. Im Falle einer Ablehnung erfolgt keine
Begründung.
3.Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung
Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.
4.Die Vereinsmitglieder sind zur Beitragszahlung verpflichtet und haben
die Vereinssatzung und die Vereinsbeschlüsse zu beachten.
5.Juristische Personen müssen mit dem Antrag auf Mitgliedschaft das
Original oder die öffentlich beglaubigte Kopie des Beschlusses der
satzungsgemäßen Beschlusskörperschaft beilegen, wodurch der
Beitritt beschlossen ist.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
1.Die Mitgliedschaft endet durch Tod bzw. Erlöschen der Rechtsfähigkeit,
Austritt, Ausschluss eines Mitglieds oder Streichung der Mitgliedschaft.
Bei juristischen Personen endet sie ferner durch Eröffnung des
Konkurses oder Vergleichsverfahrens.
2.Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber unter Wahrung einer Frist
von einem Monat zum Schluss des Kalenderjahres zu erklären.
3.Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein
Verhalten in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des
Vereins verstößt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des
Vorstands oder durch die Mitgliederversammlung mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor dem Beschluss ist dem
Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen diesen
Ausschluss steht dem/der Betroffenen das Recht der Berufung an die
Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit
der anwesenden Mitglieder.
4.Eine Streichung der Mitgliedschaft ist durch Beschluss des Vorstands
zulässig, wenn das Mitglied den Beitrag bis Ende Januar des laufenden
Jahres nicht gezahlt hat (s. auch § 6). Eine letztmalige Zahlungs-
aufforderung erfolgt per Mahnung. Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages
ist bis spätestens Ende Februar vorzunehmen, ansonsten ist die
Mitgliedschaft erloschen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags wird auf Vorschlag des Vorstands in der
Jahreshauptversammlung festgesetzt. Der Vorstand ist berechtigt, im
Einzelfall eine Minderung zu gewähren. Die Mitglieder teilen selbständig
dem Verein mit, wenn die Gründe für eine Minderung entfallen. Der volle
Beitrag ist dann ab dem Folgejahr zu zahlen.

§ 7 Vereinsorgane
Die Vereinsorgane sind:
-der Vorstand
-die Jahreshauptversammlung und die Mitgliederversammlung
-der Kulturausschuss

§ 8 Vorstand
1.Der Vorstand wird durch die Jahreshauptversammlung für die
Dauer von zwei Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied
während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein
Ersatzmitglied für die restliche Amtsperiode des Ausgeschiedenen.
Das durch Vorstandsbeschluss gewählte VS-Mitglied soll auf der
nächsten Jahreshauptversammlung bestätigt werden. Wählbar sind
nur Vereinsmitglieder, die natürliche Personen sind. Die
Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist
unzulässig.
2.Vorstand im Sinne von §26 BGB besteht einschließlich des/der
Vorsitzenden aus fünf Mitgliedern:
- dem/der Vorsitzenden
- dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
- dem/der Schatzmeisterin
- dem/der 1. Beisitzer/in
- dem/der 2. Beisitzer/in

3.Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch
zwei Vorstandsmitglieder vertreten, unter denen sich der/die
Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende befinden
muss.
4.Unterschriftsberechtigt sind der/die 1. Vorsitzende oder der/die
stellvertretende Vorsitzende zusammen mit einem weiteren

Vorstandsmitglied. Kontovollmachten erhalten nur der/die 1.
Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in.
5.Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig.
Die Verteilung seiner Geschäfte regelt der Vorstand.
6.Die Arbeiten/Aufgaben wie z. B.
Terminüberwachung, Führen des Mitgliederverzeichnisses,
Archivverwaltung, Herausgabe von Publikationen,
Vorbereitung/Mithilfe von Veranstaltungen, Schriftwechsel,
sonstige im Rahmen der Vorstandsarbeiten anfallende
Aufgaben werden im Vorstand entsprechend den
Gegebenheiten verteilt und erledigt.
7. Der/die Schatzmeister/in erledigt in der Regel alle Aufgaben, die
der Verwaltung der Kasse verbunden sind, wie z.B. Überweisungen,
Bareinnahmen und -auszahlungen, Kassenbuchführung,
Kontoführung, Vermögensverwaltung und Jahresabschlüsse.
8. Die Vorstandssitzungen sind incl. aller Beschlüsse protokollarisch
festzuhalten.
9. Satzungsänderungen, die von Gerichts- oder Finanzbehörden aus
formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich
aus vornehmen.
10. Der Vorstand kommt turnusmäßig mehrmals im Jahr zusammen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Mehrheit
seiner Mitglieder anwesend ist, darunter der/die 1. Vorsitzende
oder der/die stellvertretende Vorsitzende. Seine Beschlüsse
werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
11. Der Vorstand kann jederzeit zu den Sitzungen Mitglieder
hinzuziehen, die aber nicht stimmberechtig sind.

§ 9 Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung wird vom/von der Vorsitzenden oder dem
/der stellvertretenden Vorsitzenden einmal im Jahr, und zwar entweder
per E-Mail oder per Brief – mit einer Frist von 14 Tagen ab dem Tag der
Absendung – und mit Angabe der Tagesordnung im 1. Quartal des Jahres
einberufen. Die Jahreshauptversammlung beschließt über
1.die Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer/innen
2.den Geschäftsbericht für das abgeschlossene Jahr einschließlich
einer Einnahmen-/Ausgabenaufstellung

3.die Entlastung des Vorstandes
4.die Abänderung der Satzung mit 2/3 der anwesenden Mitglieder
5.die Auflösung des Vereins mit 2/3 der anwesenden Mitglieder
6.die Festlegung des Mindestbeitrages
7.alle übrigen Gegenstände, die in die Tagesordnungaufgenommen
worden sind.
Außer den Tagesordnungspunkten, die mit 2/3 Mehrheit beschlossen
werden, sind alle übrigen Punkte mit einfacher Mehrheit beschlussfähig.
Über die Jahreshauptversammlung ist eine Niederschrift incl. der
gefassten Beschlüsse anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem
Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Jahreshauptversammlung ist
nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

§ 10 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Vorsitzenden oder dem/der
stellvertretenden Vorsitzenden bei Bedarf einberufen, und zwar –
entweder per E-Mail oder per Brief – mit einer Frist von 7 Tagen ab dem
Tag der Absendung und mit Angabe der Tagesordnung. Die Einberufung
gilt mit der Absendung des Einladungsschreibens als wirksam. Die
Mitgliederversammlung kann nur über Gegenstände beschließen, die auf
der Tagesordnung stehen.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift incl. aller
Beschlüsse anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem
Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter
kann Gäste zulassen.

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung
1.Die außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom
Vorsitzenden oder dem /der stellvertretenden Vorsitzenden –
entweder per E-Mail oder per Brief – mit einer Frist von 7 Tagen ab
dem Tage der Absendung und mit der Angabe der Tagesordnung
einberufen.
2.Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von vier
Wochen einzurufen, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder
dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangt.
3.Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig,
wenn zu ihr satzungsgemäß eingeladen worden ist.
4.Jedes Mitglied hat eine Stimme.
5.Beschlüsse werden, soweit nicht anders bestimmt ist, mit einfacher
Mehrheit gefasst.
6.Die außerordentliche Mitgliederversammlung kann nur über
Gegenstände beschließen, die auf der Tagesordnung stehen, die
mit der Einladung festgelegt ist.
7.Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift incl. aller
Beschlüsse anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem
Protokollführer zu unterzeichnen ist.
8.Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der
Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

§ 12 Kulturausschuss
1.Der Ausschuss wird auf der Jahreshauptversammlung für ein Jahr
gewählt. Der Ausschuss setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen.
Es soll mindestens ein Vorstandsmitglied dem Ausschuss
angehören. Der Ausschuss wählt aus seiner Mitte einen Sprecher.
2.Der Ausschuss tritt mindestens 4x jährlich zusammen und fasst
seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Es können zu den
Sitzungen auch Mitglieder eingeladen werden, in Ausnahmefällen
auch Personen, die nicht Vereinsmitglieder sind. Sie sind nicht
stimmberechtigt.
3.Aufgaben des Ausschusses:
- Beratung dem Vorstand gegenüber in allen wichtigen
Angelegenheiten
- Annahme von Anträgen für Veranstaltungen in der Galerie
- Sichtung von künstlerischen Arbeiten
- Entscheidung über Anträge der Mitglieds-Bewerbungen
- Sammeln von Vorschlägen und Listen („Einblicke“)
- Begutachtung von Kunstwerken für vorgesehen Ausstellungen
- Impulse geben
- Kunstrichtungen des Vereins
- Kunstgespräche
- Besuche bei Nachbarvereinen oder Ausstellungen
- Entwickeln von Visionen, Projekten u.v.m.
Dem Vorstand ist über die Entscheidung des Ausschusses Bericht zu
erstatten.

§13 Kassenprüfung
1.Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren
Kassenprüfer/innen. Diese dürfen nicht Vorstandsmitglieder sein.
Eine Wiederwahl ist zulässig.
2.Die Kassenprüfer/innen haben die Kasse des Vereins einschließlich
der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr
sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils
schriftlich Bericht zu erstatten.
3.Die Kassenprüfer/innen erstatten der Jahreshauptversammlung
einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer
Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorsstandes.

§ 14 Auflösung und Vermögensverwendung
1.Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit
einer Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder
aufgelöst werden. Voraussetzung ist, dass auf diesen
Tagesordnungspunkt in der Einladung zur Mitgliederversammlung
hingewiesen worden ist.
2.Bei der Auflösung des Vereins oder Aufhebung des Vereins oder
Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen der
Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Lübeck
zuzuführen und für kulturelle Zwecke im Sinne dieser
Vereinssatzung zu verwenden.
3.Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein keinerlei
Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 15 Inkrafttreten der Satzung
Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Lübeck 02.02.2022