Kunstbasar in der Kunsttankstelle: 4. und 5. Dezember, 11-16 Uhr

Handproduzierte Kunst wird gezeigt und zum Kauf angeboten, von selbstgestrickten Socken über selbstgemachte Messer bis zu Gemaltem und Fotografien, in kleinen und großen Formaten - Bilder, Skulpturen, Elegantes, Schönes und Nützliches aus Holz, Textil und vielerlei Materialien. Auf der Holstentorseite wird das Atelier von Thomas Radbruch geöffnet haben, genauso die Drechslerei von Ulrich Fischer und die Schmiede von Nils Busch. Auch im Innenhof werden mehrere Ateliers geöffnet sein. In der Halle werden 9 Künstler in weihnachtlicher Umgebung ihre Arbeiten zeigen und anbieten.

Selbst gebrauter Glühwein von unserem Experten und Kuchen, interessante Einblicke in die Kunstwelt bei angenehmer Wärme drinnen – wie auch am Travefeuer  draußen: seien Sie sehr herzlich willkommen!

...Und alles mit 2G und - bis auf den Punsch - mit Maskenpflicht…

05., 12. und 19.12.: Martin Diesch - Lichtbild-Manufaktur, das Kollodiumhaus – Fotografie wie im Jahr 1851

Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen, gleichzeitig „hautnah“ und doch mit Abstand, auch Einblicke in die Dunkelkammer eines Fotografen in der Zeit um 1900 zu ermöglichen, klingt zunächst nach unauflösbaren Widersprüchen. Diese löst der Fotograf und FineArt Printer Martin Diesch jedoch mit seiner Lichtbildmanufaktur am 05., 12. und 19.12.21 jeweils zwischen 16 und 20 Uhr in der Messerschmiede von Nils Bush, einem Atelier auf der Holstentorseite.

Diesch arbeitet mit einem fotografischen Verfahren, das ihm erlaubt, mit rotem Licht die Dunkelkammer auszuleuchten und ermöglicht so dem Publikum durch ein Schaufenster hindurch den direkten Blick auf die Entstehung lichtempfindlicher Aluminiumplatten. Diese werden dann sofort für eine Fotografie mit einer historischen Holzkamera verwendet. Es entstehen so vor den Augen des Publikums Stilleben und Portraits wie im Jahr 1851. In dem sog. Kollodiumverfahren wird das Bild durch eine hauchdünne Silberschicht sichtbar. Jede einzelne Fotografie ist – wie der Moment der Aufnahme selbst – einzigartig.

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10. Dezember: Kunst gegen Bares Nr. 113

Es weihnachtet sehr in der Kunsttankstelle - bei der 113. KUNST GEGEN BARES. Selbstverständlich unter 2G-Bedingungen werden Herr Gottstein und Herr Dworak besinnlich und feiern mit außergewöhnlichen, stinknormalen, begeisternden, begeisterten, talentierten, manchmal wahnsinnigen aber niemals langweiligen Künstlern und Rampensäuen aller möglichen Sparten unter'm  Weihnachtsbaum. Und zu erwarten ist wieder 2G!! (Gewohnt Grandioses), ab 20 Uhr und nach dem Entrichten von 7 €.

Weitere Veranstaltungen in 2021

09. Dezember, 19 Uhr Ohne Kunst und Kultur wird's still

 

Harmonische Gemütlichkeit beim Kunstsignal am 1. Advent, 28.November

Der schwerkranke Rollstuhlfahrer am prasselnden Lagerfeuer erzählt  seine ganze jahrzehntelange Krankengeschichte den Flammen und den Umstehenden. Der  Schweizer Schauspieler zieht  begeistert 3 Paar Socken aus seinem Weihnachtspäckchen hervor und schwärmt, wie sehr er Selbstgestrickte  liebe. Der kleine Hund Pino, der freudig Laut gibt, wenn  sein Herrchen lacht: Vielfältige Eindrücke aus dem Kunstsignal im Advent in der Galeriehalle von Defacto Art am verregneten Nachmittag des 1. Advent, das schon zum dritten Mal stattfand. Etwas weniger als die Hälfte der Menschen, die Defacto eingeladen hatte, nahm die Einladung wahr, was möglicherweise an der Angst vor der größeren Menschenansammlung lag. Alle Erschienenen konnte nach ausreichender Kontrolle im festlich dekorierten Raum begrüßt werden.

Diese genossen dann die schöne Stimmung und Wärme bei alkoholfreiem Glühwein, Kuchen, Suppe und  Marzipan. Besonders aber gefiel ihnen die zwanglose Kommunikation, die vielen half, aus dem grauen Alltag einmal auszusteigen.

Pastor Jörg Scholz verzauberte die Gäste mit einer adventlichen Ansprache, in deren Mittelpunkt die Geschichte von der Speisung der 5000 stand, die er mit munter sprühendem Geist aus der Jetztzeit betrachtete. Großer Applaus. Die 130 Päckchen, von zahllosen liebevollen Händen gepackt, fanden fröhlich dankbare Aufnahme. Die nicht vergebenen Päckchen werden am Nikolaustag vom Verein zu  den Standorten von Cafe Wut, AWO, Drogenhilfe, Heilsarmee und anderen Schwerpunkten  für Bedürftige gebracht und finden  als Nikolauspäckchen zweifellos begeisterte Abnehmer.

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die Spender der Päckchen!

(Peter Fischer)

Die Possehl-Stiftung in der Kunsttankstelle

Das Novemberwetter hellte sich um ein paar Stunden auf, auf dem Gelände der Kunsttankstelle winkten die letzten goldenen Herbstblätter von Birke und Ahorn.

Kunsttankstelle – ein Ort, der gut tut.

Zu dem Schluss kam auch das kleine Team der großen Possehl-Stiftung, das auf Einladung des Defacto-Vereins vor Ort einmal erkunden konnte, wie gut die Gelder der Possehl–Stiftung angelegt sind.

Peter Fischer empfing den Vorsitzenden der Possehl–Stiftung, Herrn Max Schön, Frau Gabriele Hingst, zuständig für Anträge im Bereich Denkmalschutz, Kultur sowie den Präsidiumsbeauftragten, Herrn Prof. P.Wolf–Regett von der Technischen Hochschule.

Der Kulturausschuss des Vereins mit einer Abordnung seiner Mitglieder Christoph Brauer, Thomas Schmitt–Schech, der Architektin Vera Detlefsen, sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden Dominik Wilke begrüßte in der Galeriehalle die Gäste.

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2021 - DAS WAR EIN JAHR! – ein Rückblick.

Liebe Kunst- und Kunsttankstellen-Interessierte,

das Jahresende naht. Die Kunsttankstelle wird  in den Monaten Dezember / Januar eher ihre Ruhe haben, nachdem das Kunstsignal im Advent für die Bedürftigen , der Adventsbasar am 4.+5. Dezember, die letzte Staffel „Kunst gegen Bares“ und eine fröhliche Silvesterparty die diesjährigen  schönen Schlusslichter der Veranstaltungen am herrlichen Travestandort gebildet haben.

Was gab es in Kunst und Kultur?

Es war ein interessantes und für den Verein bzw. die Kunsttankstelle erfolgreiches Jahr! Die Corona-bedingten Einschränkungen haben manches erschwert, aber es ist trotzdem gelungen, den Mitgliedern und anderen Besuchern ein attraktives Programm anzubieten. 27 öffentliche Veranstaltungen sind es 2021, fast so viele wie in Vor-Corona-Zeiten. Am häufigsten waren es Kunstausstellungen,  gefolgt von musikalischen Veranstaltungen, Kleinkunst und anderen Präsentationen. Durch den manchmal Corona-begrenzten Zugang blieb die Besucherzahl im gleichen Rahmen wie in 2020. Und, in diesem Zusammenhang auch wichtig: Nach unserer Kenntnis hat sich niemand in der Kunsttankstelle angesteckt, und kein Vereinsmitglied ist schwer erkrankt.

Was gab‘s baulich Neues?

Baulich hat die  Kunsttankstelle einen riesigen Sprung nach vorn getan:

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Die Kunsttankstelle in 360-Grad-Videos!

Es hat sich in diesem Jahr eine Menge getan, was die Baulichkeiten betrifft. Der Hamburger Fotograf Christian Schlichte (cp360pano.com) hat Bilder erstellt, die einen (mit der linken Maustaste) selbst gesteuerten 360-Grad-Rundblick ins Innere und auf die Freiflächen ermöglichen.