Thai Lüdi, Maler und Zeichner, lebt und arbeitet seit über 10 Jahren in Lübeck. In diesem Zeitraum sind zwei wesentliche Werkzyklen entstanden:  Porträts von Menschen aus der Punk-Subkultur der 80er Jahre, zu denen der Künstler in persönlicher Beziehung stand, so dass die Bilder einen privaten Blick zeigen. Außerdem werden Zeichnungen und Malereien gezeigt, in denen ihrer ursprünglichen Realität enthobene Figuren dargestellt sind, die in ihrer Situation und Handlung uneindeutig bleiben. Im Fokus steht aber immer der Mensch. 

Thai Lüdi hat diverse Gruppen- und Einzelausstellungen vor allem im Kontext der Gemeinschaft Lübecker Künstler, der AUGE Segeberg und des Defacto Art bestritten - Zeit für einen Rückblick auf einen Schaffenszeitraum, in dem zwei wesentliche Werkzyklen entstanden sind. Im Fokus der Arbeiten steht immer der Mensch, mal portraitiert, mal psychologisch oder philosophisch betrachtet. Der eine Zyklus portraitiert Menschen aus der Punk-Subkultur der 80er Jahre, die zum Künstler in persönlicher Beziehung standen und daher einen privaten Blick zeigen. Darüber hinaus repräsentieren sie aber auch ikonographisch eine Jugendkultur, die bestehende Werte und Normen radikal in Frage stellt.

Der andere Zyklus zeigt Zeichnungen und Malereien, in denen dekontextualisierte, ihrer ursprünglichen Realität enthobene Figuren dargestellt werden, welche in ihrer Situation und Handlung uneindeutig bleiben. Hierdurch wird der Betrachter zur Neuformulierung der die Figur umgebenden Szenerie angeregt und somit in den Schaffensprozess einbezogen.

 

Darüber hinaus wird eine Reflexion des künstlerischen Werdegangs in Form von Ausstellungsplakaten präsentiert.

 

Zu der Aussstellung erschien am 03.05.2018 ein Artikel in den Lübecker Nachrichten.