Wieder Ungewöhnliches in der Kunsttankstelle: Barbara Geiger arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin in diversen Projekten. Kannten Sie schon 'Fräulein Brehms Tierleben'? Oder 'Alles Mowgli, oder was?' Am Abend des 31.08. und 01.09. zeigt sie zusammen mit ihrer Schauspielkollegin  das Theaterstück "Picassos Frauen", umgesetzt als eine fiktive Pressekonferenz. "Ein Spaziergang durch das 20.Jahrhundert entfaltet sich vor dem geistigen Auge der Zuschauer, wohlbekannte Motive aus Picassos Sujet werden lebendig. Auf unterhaltsame, sinnliche Weise wird hier Zeit- und Kulturgeschichte des vergangenen Jahrhunderts lebendig gemacht." Sie und ihre Kollegin Dafne-Maria Fiedler - eine gebürtige Lübeckerin - verwandeln sich in acht Meistermusen.

Bisherige Stationen der Produktion waren u. a. die Neue Nationalgalerie Berlin, die Staatsgalerie Stuttgart, das Sprengelmuseum Hannover und das  Museum Folkwang, Essen.

   

 

 

Man nehme: Drei Journalisten mit Hang zum Schrägen, eine schöne Stadt, viele Ideen und eine sympathische Tierfigur aus Kunstharz – fertig ist der lübsche Publikumsliebling „Freie Ziege Lübeck“. 2012 entstanden aus einer launigen Wette an einem Junggesellenabschied entwickelte „Zieglinde“ bald ein Eigenleben und hat mittlerweile knapp 1700 Fans bei Facebook und erreicht in der Spitze an die 20.000 Klicks.

„Nachdem wir unsere Fotos lange nur mit dem Kopf der Ziegenfigur und per Handy posteten, haben wir im Februar 2013 zusammengelegt und eine richtig schöne Ziege aus Kunstharz gekauft,“ erzählt Bastian Modrow von den Anfängen. Zu Beginn wurden hauptsächlich die Sehenswürdigkeiten Lübecks mit Ziege fotografiert, „das erste Bild mit einer Person entstand dann in Jim’s Coffee am Kohlmarkt“, erzählt Lena Modrow, die mit ihrem Mann und Peer Hellerling das „tierische Trio“ bildet. Über 2000 Fotos sind seitdem entstanden. Die Ziege trifft auf normale Menschen, aber auch auf Prominente wie Cornelia Funke. ….. Ein definiertes Ziel verfolgen die Macher nicht mit ihrer Ziege. „Der Weg ist das Ziel. Es macht einfach wahnsinnig viel Spaß und den Kopf frei.“

(Zitat aus ‚Piste, Stadtmagazin für Lübeck“)

Wolfgang Norden wird als „konsequentester deutscher Vertreter des Kritischen Realismus" bezeichnet. Sein Werk - vor allem fotorealistische Bilder, Cartoons und Durckgrafiken - war geprägt von einer künstlerischen Perfektion, von Humor und Hintersinn.

1949 in Bielefeld geboren, lebte und arbeitete er in Gütersloh und starb schon 2016. Seine Werke wurden auf mehr als 200 Ausstellungen gezeigt, auch im Ausland.

In der Kunsttankstelle waren ab dem 19. Mai mehr als 30 seiner Arbeiten zu sehen. Die Ausstellung wurde zusammen gestellt von seiner Ehefrau und von Michaela Berning-Tournier.
 
Lesen Sie hierzu auch den Artikel der Lübecker Nachrichten.
Ein paar Eindrücke von der Vernissage:
Wir hatten auch schon prominenten Besuch!
 

      

Fr. 5.5. Vernissage ab 19 Uhr, Kunsttankstelle, Wallstraße 3-5, 23552 Lübeck

16 Künstlerinnen und Künstler des Defacto Art bieten Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. In der Kunsttankstelle können sie mehr als 32 sehr unterschiedliche Arbeiten betrachten, direkt mit den Malern, Zeichnern, Fotografen, und Bildhauern ins Gespräch kommen und Antworten auf ihre Fragen finden.

Aussteller: Michaela Berning-Tournier, Ria Bredemeyer, Vera Detlefsen, Peter Fischer, Marion Frehse, Annika Friedrichs, Axel Grabitz, Thomas Heick, Gitesh Klatt, Jasna Maria Meyer, Regine Mönkemeier, Kristin Moser, Detlef Radenbach, Volkmar Schmidt, Christiane Schröder, Gabriele Stribrny, Inka Susanna Wiedemann.

Artikel der Lübecker Nachrichten dazu: Schicksale, Souvenirs und Lyrisches

Ein paar Eindrücke von der Austellung:

Multimedia Installation von: Gitesh Klatt

24.3.2017 ab 19:00 Uhr in der KUNSTTANKSTELLE Defacto Art
 
 

Eine schwere Stahlplatte, an einem Seil in Balance. Schuhmacher-Leisten werden auf der Platte in Beziehung gestellt, schaffen eine momentane Balance. Wie lange ist diese stabil? Symbolisch männliche und weibliche Holzfüße, die unter widrigen Verhältnissen versuchen, eine Balance zu finden, eine Position zu halten. Und unter der Platte, in Mutterboden gelagert, Kinderfüße und ein Ei als Symbol für werdendes Leben.

 

 

Ceci n'est pas l'EUROPE!  Caroline du Bled & scorbüt machen RIO REISER.
Kunsttankstelle  / Defacto Art

Wallstraße 3-5 | 20:00 Uhr | Eintritt 13 € / 9 € erm. | Reservierung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Caroline du Bled & scorbüt (Paris/ Berlin) sind in Lübeck keine Unbekannten. 
Ihre wilden Chanson-Interpretationen waren schon im Buddenbrook-Haus, zur Museumsnacht, 
im Defacto-Art oder in der Pilgerherberge zu erleben. 
Nun geben sie mit ihrem theatralen Rio-Reiser-Programm 
das Debut-Konzert in der grad entstehenden Kunsttankstelle Defacto Art.
 
Ein paar Eindrücke von dem Konzert: