In Landschaft versinken können die Besucher der Ausstellung des Künstlers Wolfgang Blockus. Seine großformatigen Bildtafeln in lasierender Ölmalerei zeigen aus ungewohnter Perspektive eine menschenleere, auf ihre Grundelemente zurückgeführte Natur, bestehend aus Wasser und Felsgestein. Auf  fast meditative Weise erfährt der Betrachter die Bedeutungslosigkeit des Menschen angesichts der Unvergänglichkeit der Natur.

Damit gleicht seine Naturauffassung der von Thomas Mann, die dieser in folgendem Zitat ausdrückt:  „Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit, des Nichts und des Todes, ein metaphysischer Traum.“

Es erstaunt nicht, dass es den in Hamburg gebürtigen Wolfgang Blockus an die Ostseeküste zog, nach Travemünde, in die Nähe des Brodtener Ufers, wo er bei seinen täglichen Spaziergängen den Spuren der Eiszeit am nächsten ist.

Zu der Ausstellung schrieben auch die Lübecker Nachrichten am 12.09. einen Artikel.

Die Ausstellung geht bis Freitag, den 22. September. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag / Freitag / Samstag / Sonntag, immer 14 – 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.