„Multituned IV feat. Szenegirl / Planets / Andy for the poor“

In ihrer 50-teiligen Siebdruckporträtserie „10/pm - Andy for the poor“ fächert sie ihr Antlitz als DJ Selbstporträt auf, stilistisch bezugnehmend auf Andy Warhols Siebdruckporträts, in der Tradition von Arte Povera als Fundkartondruck oder auch Kartonstich.

 

In der Serie „Multituned IV“ sind ihre  in den 80er Jahren rund um das Berliner Fischbüro entstandenen dadaistischen Zeichnungen als Remake oder Roadmap in faltbaren minimal schwarz-weissen Siebdruckpostern "Szenegirl de luxe“ ausgestellt.

 

Elektronische Musik ist ein wichtiger Teil ihres künstlerischen Schaffens. Die abstrakte Bildserie Multituned Planets, Malerei/Collagen auf Leinwand, repräsentieren diesen interdisziplinären Denkansatz.

 

Die Vernissage am Sonntag, den 17.3.2019 beginnt um 19 Uhr Es wird auch eine Lesung aus ihrem Buch "Szenegirl Decade 1984-2002" geben.

 

Die Ausstellung läuft bis zum 23.03.2019, Die Öffnungszeiten sind  Do/Fr. 15-18 Uhr und Sa/So. 11-16 Uhr, Eintritt frei.

Mindestens 16 Mitglieder von Defacto Art präsentieren ihre Arbeiten: Aquarelle, in Acryl gemaltes, Tuschezeichnungen, Skulpturen, Fotografien, Handpressendrucke und eine Installation. In der großen Galerie stellen sie ihre künstlerische Weltsicht in vielfältiger Weise zur Schau.

Wir laden Sie ein zu der Eröffnung am Dienstag, dem 26.3.2019 um 19.00 Uhr. Wein, Snacks und Feuerschale auf der Travewiese runden das Ganze ab. Die Ausstellung läuft dann bis zum 5. April, Die Öffnungszeiten sind Do/Fr. 15-18 Uhr und Sa/So. 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Unter dem Begriff 'Inside' fasst Inken Kramp die Ausstellung ihrer Fotografien in der Kunsttankstelle Defacto Art zusammen. Ob durch die Folie eines Gewächshauses, in einen Nebelwald oder durch ein dreckiges Fenster fotografiert, die Gemeinsamkeit der Bilder liegt in der leicht melancholischen Grundstimmung.  „Ein Foto muss für mich nicht perfekt sein. Mich interessieren eher die Stimmungen", sagt Inken Kramp, „das Motiv muss mein Innerstes ansprechen.“

 

Entstanden sind die Fotografien unter anderem auf Gomera, in Groß Schenkenberg, New York, Rehhorst und auf der Isle of Man.

Die Eröffnung ist am Samstag den 06.04. ab 19 Uhr. Die Ausstellung läuft dann bis zum 20.4. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag 15-18 Uhr.

Wie schon in den vorangegangenen Jahren trafen sich an diesem Tag Menschen aus der Kulturszene, diesmal in der Kunsttankstelle. Nach einleitenden Worten des Defacto-Vereinsvorsitzenden Peter Fischer sprachen Frau Senatorin Weiher, dann Frau Jakubczyk vom Kulturbüro. Herr Hagenkötter trug ein genauso informatives wie zeitweise amüsantes Referat zu den Organisationsformen in der kulturellen Szene vor. Es schlossen sich lebhafte Gespräche der ca. 80 Teilnehmer an.

 

Kunst: Wer hier nur an Bilder und Skulpturen denkt, für hunderte oder tausende oder noch mehr €, liegt falsch. Kunst soll unabhängig sein von Größe, Gestaltung und Preis! Und Kunst soll nicht nur auf Ausstellungen in Museen und zu festen Uhrzeiten sichtbar und zu hohen Preisen käuflich  sein. Die Lösung: der Kunstautomat! Seit dem 24.03.2018 gibt es ihn in der Wallstraße 3-5, außen an der Kunsttankstelle. 

4  € kostet es, aus dem Automaten eine zigarettengroße Schachtel zu ziehen. Enthalten sind Arbeiten von Defacto-Mitgliedern und anderen, auch überregionalen Künstlern, zusammen mit einem Beipackzettel.

Erfunden wurden die Kunstautomaten schon vor mehreren Jahrzehnten, und sie haben es schon auf eine Documenta geschafft. „Kunstautomaten entstanden aus der Überlegung heraus, wie wir eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen können“, schreiben die Erbauer des Lübecker Automaten, und „unser Ziel ist es, durch den Kunstautomaten die Kunst wieder in unser tägliches Lebensumfeld zu bringen“.

Bekannte und weniger bekannte Künstler stellen Unikate oder Kleinstauflagen von Kunstwerken her, welche in eine Schachtel in Zigarettenpackungsgröße passen. Bilder, Plastiken, Keramiken können das sein. Deutschlandweit  gibt es schon viele Kunstautomaten. Hergestellt und angebracht wurde der Lübecker Automat von Andreas Petzke vom Kunsthaus Oschersleben, die Aufstellung hat Inken Kramp vermittelt.

Wenn sie mal in der Gegend sind: Schauen Sie ihn sich an und lassen Sie sich überraschen!

Zu den Kunstautomaten gibt es auch einen kurzen Bericht im ZDF Heute plus und im NDR.