Die Temperaturen gehen nach unten, aber nicht die Stimmung. Drunken Angel wollen mit diesem Konzert die Seelen erwärmen. Bei dieser Musik verweben sich Americana, Blues, Appalachian Folk, Cajun, Country Soul und 70er-Underground zu einer faszinierenden musikalischen Melange. Eintritt € 8,--, Tickets an der Abenkasse.

Die Sound-ästhetische Klammer bildet die Instrumentierung der Songs durch Tilo Strauß' countryesquem Slidespiel auf seiner Weissenborn-Gitarre und Frank Högners individueller Gitarrenpicking-Technik, sowie dem ausdrucksstarken Gesang von Strauß und Högner. Ergänzend kommen Harmonium, Banjo, Mandoline und anderes Instrumentarium zum Einsatz. Beim aktuellen Programm treffen Eigenkompositionen auf schon bestehende Musikkleinode, die im neuen Arrangement noch einmal den speziellen „Drunken Angel“-Touch erhalten.

 
Nach der gemeinsamen Ausstellung 2010 zupfen Uta Bettels, Keramikerin und Dozentin der Kunstschule Lübeck, und Uta Nevermann, Musikpädagogin, erneut an den Schlüssel- und Wucherblumen der Wahrnehmung. Der einen dient das Medium der Installation, der anderen das der Sprache. Alles beginnt mit einem Kopfschütteln über die Einsicht, dass die Vorstadtstraße sich auf einmal nach Zuhause anfühlt. Wie konnte es soweit kommen? Es ist uns so dermaßen zugewachsen, da braucht man schon einen Hochsitz, um wieder den Überblick zu bekommen. Mal sehen, wie wir uns da unten so machen. Und wer da noch so wächst.
 

 Zu unserer Ausstellungseröffnung bei Gedichten und elektronischen Klängen -  Installationen aus Keramik, Weidenstangen, Kanadische Goldrute, Japanischer Staudenknöterich u.a. kombiniert mit Kabeln, Video, Hochsitz, Tipi und Co. - am 18. 10. 2017 um 18:00 Uhr laden wir ein. Vom 19. bis 28. 10. ist die Ausstellung mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 12:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Die Finissage wird am Samstag, den 28.10., um 15:30 Uhr statt finden, im Rahmen eines Lesecafés, mit Gedichten von Uta Nevermann. Auch hierzu herzliche Einladung!
Wir sammeln und bewahren, horten und bunkern, ernten Kartoffeln und andere Neophyten, halten Bienen und Hühner, brauen unseren Lebertran. In den Falten der weichgespülten Decken läuft alles Mögliche auf, wir kuscheln uns hinein, verscheuchen die geleasten Vögel und hören den Tatsachen beim Wachsen zu. Blinzeln zur Raketenbasis im Garten rüber. Hinter uns optimiert sich das Laufband selbst.
 

War diese Abstellkammer gestern auch schon da? Und so voll? Wohnt dieser Nachbar nicht auf der anderen Seite? Wem bekommt unsere Post? Ist die DIY-Freakwave der Tod politischer Anteilnahme und Teilhabe? Immerhin stickte Anita rote Blumen, und nach wie vor ist der Mond ein Objekt, nicht ausschließlich lunatisch. Oder scheint der nur so - am anderen Ende der gefühlten Gewiss- und Sicherheit?

 

Hierzu schrieben am 22.10. die Lübecker Nachrichten

Hier noch Aufnahmen von der Vernissage:

 

Olavi Fellman hat in seinem Heimatland Finnland Philosophie und Sozialwissenschaften studiert und noch eine künstlerische Ausbildung absolviert. In seinen Arbeiten behandelt er historische, politische und kulturelle Themen, aber auch die Natur, Tiere und den Geiz. Kunstarbeit ist für ihn ein Weg, das Bewusstsein zu erweitern. Er engagiert sich auch in Kunsttherapiegruppen.

Bisher wurden seine Arbeiten in fast 40 Einzelausstellungen gezeigt, zumeist in Finnland. 2012 stellte Fellman das erste mal in Hamburg aus. Jetzt behandelt er das Thema Klimakatastrophe in provozierender und verstörender Malerei, in Grafiken und Zeichnungen. Die Vernissage findet am 29. September um 19 Uhr statt, die Ausstellung läuft bis zum 15. Oktober. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr und Samstag/Sonntag 12-18 Uhr. Achtung, am 14.10. ist die Ausstellung geschlossen.
 
Der Künstler wird jeden Tag während der Ausstellung anwesend sein und heißt die Besucher herzlich willkommen: Tervetuloa!
      
 
 
 
Zu dieser Ausstellung erschien auch am 29.9. ein =>Artikel<= in den 'Lübecker Nachrichten'.