SIE SIND ZURÜCK!! Und die Voraussetzung der 3G  - G*impft, G*nesen oder G*testet -  war früher.

 

Mit Maske, Abstandsregeln und Kontaktdaten- erfassung ist jeder höchstwillkommen dabei- zusein, wenn Herr Gottstein und Herr Dworak im Garten der Kunsttankstelle den KGB-Lockdown beenden. Wie auch schon vor langer Zeit, erwarten sie wieder ganz besondere, außergewöhnliche, stinknormale, begeisternde, begeisterte, talentierte, manchmal wahnsinnige aber niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäuen, die „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen!

 

Und auch wie immer: Der Eintritt kostet 7 Euro.

Zwei mit unterschiedlichen Materialien und Themen arbeitende Künstler teilen sich für drei Wochen die Ausstellungshalle der Kunsttankstelle. Der Lübecker Glasmalermeister Sinisa Becanovic zeigt Werke aus bemaltem Glas und verweist damit auf eine alte Technik, die er mit neuen Gestaltungselementen verbunden hat. Der in Lüdersdorf lebende Grafikdesigner Axel G. Handschuh zeigt um die zwanzig  expressionistische Acrylmalereien auf Leinwand unter dem Titel „Genesis“. Thema dieser Bilder ist die in alten Mythen erzählte Erschaffung und Entstehung des Weltalls. Anhand von Bildern, die Weltraum-Teleskope wiedergeben, und natürlich seiner eigenen Fantasie hat er sich mit diesem Komplex auseinandergesetzt. Lassen Sie sich überraschen!

Ein Video von der Eröffnung gibt es hier.

Die Öffnungszeiten bis zum 11. Juni sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei, und seit dem 31.05. ist ein geimpft, genesen oder getestet nicht mehr Voraussetzung für den Besuch. An Maske, die Erfassung von Kontaktdaten und Abstandsregeln haben wir uns ja schon gut gewöhnt...

Bei den 1:1 CONCERTS© findet eine ca. 10 minütige wortlose eins-zu-eins Begegnung zwischen Hörer*in und Musiker*in statt. Ein eröffnender Blickkontakt ist der Impuls für ein sehr persönliches Konzert – eine ungewöhnliche, aber für beide Seiten intensive Erfahrung, die Nähe trotz Distanz ermöglicht. Wer spielt? Ob Jazzklarinette, Bratsche oder Geige – das bleibt eine Überraschung. Auch mit den Spielorten wird ungewöhnliches Terrain erobert – neben etablierten Konzertlocations kann auch eine Kunstgalerie, ein Uhrenladen oder eine Geigenbauwerkstatt zum Konzertort werden.

 

Eine Teilnahme ist nur mit einem bestätigtem Termin und jeweils nur für eine Person möglich. Die verfügbaren Termine (in der Kunsttankstelle, aber auch die von anderen Tagen und Orten) finden Sie HIER. Buchen können Sie dann über eine E-Mail an 'luebeck(ÄT)1to1concerts.de'.

 

Die Konzerte sind eintrittsfrei. Es wird aber um Spenden für die solidarische Unterstützung Lübecker Musik-Studierender gebeten.

Die 1:1Concerts erfolgen im Rahmen der AKTION KULTURFUNKE 2021 – einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Es sind private Konzertformate mit nur einer geladenen und einer musizierenden Person, die an einem nicht-öffentlichen bzw. für die Öffentlichkeit dann gesperrten Ort statt finden. Schon am 23.04. fand eins in der Kunsttankstelle statt (Video).

Der Roggenbuk, ein Wassertroll , der in der Trave wohnt, wird von Peter Fischer zum irdischen Leben in einer stählernen Gestalt  erweckt und blickt aus seiner Höhe von über zwei Metern auf Trave, Stadt und Menschen. Der Troll sorgt auch für eine Uraufführung. Uraufführungen wohnt immer etwas Magische inne, besonders, wenn sie einen eher mystischen Hintergrund haben. Der Lübecker Komponist Michael Töpel wird den Lübeckern sein für die Enthüllung des Kunstwerkes frisch komponiertes Streichertrio „ Roggenbuk“ für Violine, Viola und Cello vorstellen.  Die Leiterin des Theater Combinale, Sigrid Dettlof wird aus dem Roman „ Stadt aus Rauch“ von Svealena Kutschke Abschnitte lesen, in denen der Roggenbuk erwähnt wird. Für die Veranstaltung werden ausnahmslos alle dann geltenden pandemischen Hygienevorschriften eingehalten.

Michael Töpel entsprach einer Bitte von Peter Fischer, dem Roggenbuk einen besonderen musikalischen Hintergrund zu geben. Die noch nie gehörte Musik bildet den Roggenbuk in vier Sätzen ab: Portrait, Apercu, Clou und Pas de trois. Einige Überraschungen für die Gäste hat der Komponist dabei durchaus noch im Köcher. „Kein Stück von Trauer“, sagt er. Es spielen Jan Baruschke – Violine, Annette Töpel – Viola, Cem Cetinkaya – Violoncello.

Die Idee, den Roggenbuk Gestalt werden zu lassen, entstand bei Peter Fischer nach der Lesung von Svealena Kutschke aus ihrem Lübeck-Roman „Stadt aus Rauch“. In diesem Roman zeichnet die Autorin über drei Generationen ein Lübeck, das das Gegenstück zu Thomas Manns Buddenbrooks sein könnte: Lübeck aus der Sicht der engen Gassen, der Armut, Abhängigkeiten und Not und im festen Griff politischer Zeitläufte, denen die Menschen ausgesetzt sind. Hinter allem Geschehen taucht der Roggenbuk auf als ein zeitloses Wesen, dessen Aktivitäten allein im träge lauernden Beobachten liegt. Die Leiterin des Theater Combinale, Sigrid Dettlof wird aus dem Roman Abschnitte lesen, in denen der Roggenbuk erwähnt wird. „ Die alte Trave wird Augen machen, den Troll nun direkt am Holstentor zu sehen“ sagt Peter Fischer voraus.

Der Agonie der pandemischen Kunststille setzt die Kunsttankstelle ein zukunftsgerichtetes Zeichen entgegen.

Hier wird kein Stillstand, sondern Aufbruch thematisiert, der zu einem neuen Denken und zum Umbruch führen kann. Künstler aus den verschiedensten Genres zeigen Bilder, Fotografien, Installationen, Skulpturen und schöne gedrechselte Holzkunst. Von der Decke hängt ein Foucaultsches Pendel, das Corofoucault, von Peter Fischer. Es killt - so Peter Fischer – mit seinem Granitfisch am fünf Meter langen Pendelseil jeden Hotspot der Welt. Aufbruch pur!

Gezeigt werden auch Arbeiten von Marie Eufe, Ulrich Fischer, Iris Frahm, Marion Frehse, Thomas Friedrich, Barbara Heuer, Gitesh Klatt, Clemens Knaack, Andrea Liske, Jasna Maria Meyer, Britta Nagel, Sabrina Peters, Detlef Radenbach, Leena Römer, Sigrun Schäfer, Gabriele Schau, Thomas Schmitt-Schech, Susanne Stoll, Norbert Schwarzschulz, Fabian Syrbe, Susan T. (Thomas), Janine Turan, Dominik Wilke, Birte Wördemann

Die Öffnungszeiten bis zum 14.5. sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr, unter Beachtung der dann geltenden Corona-Regularien.

Zu der Ausstellung gab es auch eine gute Beschreibung in Unser Lübeck und einen Artikel in den Lübecker Nachrichten.

 

Das Duo Elysée, Bettina Ullrich und Ninon Gloger, tritt eine magische Reise in die Vergangenheit an: in das Paris des 20.Jahrhunderts: Eine Zeit der vielfältigsten Möglichkeiten. Orte sind die berühmten Salons, in denen sich Künstler und Intellektuelle zum Austausch treffen. Der Phantasie des Publikums sind auf dieser Reise keine Grenzen gesetzt! Erleben Sie die Größen des Chansons: Edith Piaf, Charles Trenet und Jaques Brel. Finden Sie heraus, was Astor Piazzolla (der Schöpfer des Tango Nuevo), George Gershwin und Zarah Leander mit Paris, der Stadt der Liebe und Kunst, verbindet.

 

„...Die Sängerin wechselt spielend die Sprachen, spricht auf Deutsch, zitiert auf Französisch, singt italienisch, englisch, spanisch und reißt die Zuhörer mit in einen Strudel aus Emotionen, Rhythmen, Sprachen und Musikgenres. Das Publikum ist begeistert.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Bettina Ullrich: Gesang, Moderation, Rezitation und Ninon Gloger: Klavier.

 

Es ist eine Veranstaltung im Rahmen des "Kulturfunkens", einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind willkommen.