Nachdem hier schon vorher Zapfsäulen existierten wurde 1936 das Tankstellengebäude errichtet, zusammen mit „Einstellräumen“ und „Wagenhäusern“. Es handelt sich um die älteste jetzt noch erhaltene Lübecker Tankstelle. 1950 wurde ein Garagenhof hinzu gebaut. Wasserseitig gibt es eine Freifläche, die zuletzt als Lagerplatz für Boote diente. Seit Anfang der 2000er-Jahre werden das Gelände und die Gebäude - außer als Pkw-Abstellfäche - nicht mehr genutzt, sie verkommen und verfallen. Der derzeitige Bebauungsplan sieht entweder den unveränderten Erhalt der Bausubstanz oder den Abriss mit Umwandlung in eine Freifläche vor.

Die Anordnung der Gebäude ist gut vom Petrikirchturm herab zu erkennen:

Die Gebäude sind zu einem großen Teil in einem baufälligen Zustand. Es kann z. B. die südliche Außenwand nur mittels einer Abstützung gehalten werden. Die hölzernen Garagentore sind in einem desolaten Zustand. Das Dach ist großenteils sanierungsbedürftig. Und um die Gebäude überhaupt nutzbar zu machen sind die Zusammenlegung von kleinen Garagenräumen, eine bauliche Sanierung der Böden, die Ausstattung mit Installationen für Zu- und Abwasser, eine neue elektrische Anlage, eine neue Heizungsanlage, eine Wärmeisolierung der Räume, ein Hochwasserschutz u. a. erforderlich.

 

Die nachfolgenden Fotos geben den Stand von Ende 2015 wieder - inzwischen hat sich schon ein bisschen was getan.