„Mein Gedicht 'Nach Jahres- beginn' spricht von einer schwierigen Zeit, in der es gilt, vorwärts zu gehen und warnt davor, sich einfach einer Mitte anzu- schließen. Es ist der Aufruf, den eigenen Weg im Labyrinth der jeweiligen Zeit zu suchen.

Es handelt sich um einen Hand- pressendruck, auf handmarmoriertem Feinpapier. Für den Satz des Gedichtes habe ich zwei verschiedene Bleisatz- schriften gewählt, die seitliche Überschrift mit einer Druckschrift gesetzt, die erste Zeile des Gedichtes beginnt mit einer unbekannten alten Zierletter, der übrige Text ist mit der Egyptienne von  24 pt gesetzt. die durch das offene a auffällt.“

 

 Nicht sehr ermutigend: Auf dem

 Boden eine Aufforderung zum

 Abstandhalten, darüber eine

 gefährliche Maske. Und

 Niemand hinter dem Schalter.

 

 Trauen wir uns heran oder ergreifen

  wir die Flucht?

 

 Erscheint uns so das Jahr 2021?

 

 

 

 

"Vielleicht passt mein Bild 'Neue Wege' gut zu zu einer Präsentation im Internet. Es ist das erste Bild aus der gleichnamigen Serie "Neue Wege", die ich in 2021 erstellen möchte. Neue Wege in der künstlerischen Tätigkeit bedeutet für mich: neue Techniken, neue Malgründe und Malmittel. Ich bin selbst gespannt."

Die Fotografie zeigt einen Weg im Carrara-Tal, wo der Marmor für die großen italienischen Kathedralen gewonnen und geschnitten wird. Gerade wegen der Unschärfe erscheint das Bild besonders reizvoll.

"Diese Lyrik schrieb ich in meiner Zeit beim Radio, ich denke die Zeit der Pandemie ist auch eine Zeit des in sich Innegehens und die Zeit, Ruhe zu haben, tief in sich hineinzuhorchen.


In der Abgeschiedenheit und dem selbstreflektierenden Alltag ist das innere Kind besonders aufmerksam und bedürftig. Daher kann man hier die Symbiose mit ihm sehr gut aufnehmen und pflegen."

Das Bild ist bei Nebel auf der Wallhalbinsel entstanden. Es ist keine Fotomontage, lediglich einige Bearbeitungsparameter sind verändert worden. Ich bin Fotograf und Tai Chi/Qi Gong-Lehrer, seit diesem Jahr bei Defacto. Meine Internet-Seite: lichtblick-fotokompass.de

 

In diesem Jahr bin ich viel im Wald gewesen. Zum einen, weil der Wald zum Schauen, Staunen, Atmen, Wandern einlädt. Und zum andren auch, weil im Corona-Shutdown die Natur trotzdem weiterlebt und lebendig bleibt und bunt und schön und vielfältig ist. Diese kleine Collage aus Aquarellen zeigt herbstliche Farben aus dem Lauer Holz.

Die Spanne aller fotografischen Darstellungen ist groß. Es beginnt bei rein dokumentarischen Abbildungen ohne jeden ästhetischen Aspekt und reicht bis zu der völlig ungegenständlichen, sog. 'konkreten' Fotografie. Mich reizt das dazwischen liegende Feld, speziell die Abbildung einer Realität, welche nicht von sich aus 'schön' ist, die aber einen besonderen optischen bzw. grafischen Reiz hat.

 

Das hier gezeigte Bild stammt aus einer Serie von Bildern, auf welchen nichts Besonderes, sondern Alltägliches und Unspektakuläres abgebildet ist.

Baujahr 1952, stimmgeschädigt, dafür sehr kreativ, sportbegeistert, Kleingärtner, glücklich zusammen lebend! Vor der Wende Agraringenieur, nach der Wende Diplom-Krankenpfleger. Ich war schon immer „künstlerisch angehaucht“! Aber zu DDR-Zeiten war ich nicht SED-parteikonform, mehrere Versuchen bei Fernsehen bzw. Zeitungen scheiterten. Erst als Rentner kann ich machen was ich schon immer wollte – KUNST! Auch wenn es andere nicht so sehen, für mich erfüllt sich endlich mein großer Traum! Ich bin Momente-Fotograf, spezialisiert auf Sport (Drachensport) aber auch Events und Familienfeiern.

Ich bin Jasna Maria Meyer. 1958 habe ich mit meinen Eltern mein Heimatland Ex Jugoslawien verlassen müssen, da wir kaum eine Lebensgrundlage hatten, und es wurden meine Eltern angeworben in Deutschland zu arbeiten. Mein Schwerpunkt ist Fotografie, einige meiner Fotos werden seit Jahrzehnten bundesweit in Zeitschriften veröffentlicht. Ich experimentiere auch gern zusammen mit mehreren Menschen und wir malen dann Bilder gemeinsam.

"Dank dieser Aktion habe ich die Möglichkeit bekommen, euch Allen mit meinen Bildern eine schöne Adventszeit 2020, trotz schwieriger Zeit, zu wünschen. Diese drei Kerzenbilder sind zwar schon 2014 entstanden, aber ich habe sie ausgesucht, da sie in die heutige Zeit gut passen. Schon damals habe ich mich mit der Darstellung von „Das ungreifbare Licht“ beschäftigt. Inspiriert durch die Kerzenbilder von Gerhard Richter sind meine Kerzenbilder damals entstanden."

 

 

Den pandemischen Kopf leicht zum Betrachter geneigt, zeigt Covida 2020 mit ihren zehn Händen ihre Macht: Sie gibt dirigierend den Takt an und die Dynamik, sie begrüßt mit offenen Händen, sie lässt beten, sie ballt die Fäuste, sie hebt den Like-Daumen und zeigt mit dem Finger auf die Schuldigen. Man kann sie ansehen oder durch sie hindurchblicken .


Skulptur aus geschweißtem Armierungsstahl, 2020, Höhe:ca 2.50 m, Preis: 900.- Euro

 

 

 

 

 

Der Nebel unterstützt noch die stille, unwirkliche Atmosphäre am Wallhafen....