Der Geburtstagsbeitrag von Thomas Radbruch und der  Kunsttankstelle Defacto Art zum 875. Stadtjubiläum

Mit eindrucksvollen, großformatigen Fotografien zeigt Thomas Radbruch, wohin die Reise der Automobile letztlich geht.

Geboten wird ein großes Begleitprogramm mit Podiumsdiskussion, Oldtimern, Rundfahrten im Oldtimer-Bus, Musik in der Garage, Verköstigung und Zusammensein auf der Travewiese!

Die Eröffnung ist am Freitag den 22. Juni um 17 Uhr. Die Fotoausstellung läuft vom 22. Juni bis 6. Juli. Die Öffnungszeiten sind:

Sa. 23. + So. 24. Juni ab 11 Uhr / Do. 28. + Fr. 29. Juni 15-18 Uhr

Sa. 30. Juni + So. 1. Juli 11-16 Uhr / Finissage Fr. 6. Juli ab 15 Uhr

Einzelheiten zur Ausstellung und zum großen Begleitprogramm am 22. - 24.06. finden Sie unter diesem Button:

Fr. 22.6. um 17.00 Uhr Ausstellungseröffnung Thomas Radbruch mit einem Film (SPEEDY - Stummfilm von Ted Wilde von 1928 mit Harold Lloyd). Prof. F. Danksagmüller wird den Film mit musikalischen Improvisationen versehen.

Thomas Radbruch zeigt ca 40 großformatige Bilder von ROSTEND  - Autos. Texte zu den Bildern (Johannes Thoemmes und andere) sowie Biografisches hängen aus oder werden an Hörstationen in der Galerie aktiviert.

In der Halle steht ein Auto der 50er Jahre (Messerschmidt – Kabinenroller), vor der Tankstelle 8 – 10 Oldtimer des DAVC sowie eine historische Zapfsäule.

Sa. 23.6. Öffnung der Galerie um 11.00 Uhr.

In der Wallstraße wartet die EMMA, der Stadtwerkeoldtimerbus, der um 10.00, um 12.00 und um 14.00 Uhr zu einer einstündigen, betreuten Stadtrundfahrt einlädt.

Ein Foodtruck steht auf der Travewiese  und sorgt für Speisen, der Tresen in der Galerie für Getränke.

Feuer in der Schale gibt’s auf der Travewiese.

Um 16.00 Uhr zweite Filmvorführung mit Prof.  Danksagmüller

So. 24.6. Öffnung der Galerie um 11.00 Uhr.

Um 5 vor 12 moderierte Podiumsdiskussion mit  Verkehrsfachleuten aus  der Politik: Moderator Andreas Rackow (RSH), Detlev Stolzenberg (Unabh.), Ulrich Pluschkell (SPD), Silke Mählenhoff (B90 Grüne), Katja Menz (GAL)

Im Anschluss Musik aus der Garage, offene Travewiese.

'Emma' fährt um 10.00, um 12.00 und um 14.00 Uhr zu einer einstündigen, betreuten Stadtrundfahrt.

Vom 25.6. bis zum 6.7.18  Öffnungszeiten s. ganz oben, mit den Bildern von Thomas Radbruch, leider ohne Oldtimer, Film und Foodtruck.

Am 6.7.18 Finissage ab 15 Uhr

 

Das Schleswig-Holstein Magazin hatte schon am 22.06. im Voraus berichtet.

Hier auch Bilder von den ersten zwei Tagen:

Der AMEOS Kunstpreis-Wettbewerb richtet sich an alle künstlerisch tätigen Patienten und Bewohner mit einer psychischen Erkrankung oder geistigen Behinderung, die in einer AMEOS Einrichtung leben oder dort betreut und behandelt werden. 73 von 173 eingereichten Arbeiten wurden in einer Ausstellung in Neustadt vorgestellt, Kriterien zur Auswahl waren der künstlerische Ausdruck, die Individualität der Werke sowie die handwerklichen Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber. Eine prominente Jury aus dem Kunst- und Kulturbereich wählte noch drei Preisträger.

Nach der großen Ausstellung in Neustadt sind die Arbeiten an mehreren Orten in Deutschland zu sehen, nun auch in Lübeck.

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, den 11.7. 18  um 19:00 Uhr, in der Kunsttankstelle, Balauerfohr 3-5.

Bereits zum fünften Mal hat die AMEOS Gruppe 2018 zur Teilnahme am großen  Kunstpreis-Wettbewerb aufgerufen. Er richtet sich an alle künstlerisch tätigen Patienten und Bewohner mit einer psychischen Erkrankung oder geistigen Behinderung, die in den AMEOS Einrichtungen deutschlandweit leben bzw. dort betreut und behandelt werden.

Aus den insgesamt 173 eingereichten Arbeiten wurden 73 Werke für die Wettbewerbs-Ausstellung nominiert und im März in einer großen Ausstellung im Hans-Ralfs-Haus für Kunst und Kultur in Neustadt der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine 5-köpfige Jury aus dem Kunst- und Kulturbereich, bestehend aus Dr. Thorsten Rodiek, (ehemaliger Museumsdirektor der Kunsthalle St. Annen, Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck), Anja Es (bildende Künstlerin, Performerin und Galeristin), Elmar Gehlen (Künstler, Schauspieler, Bühnenbildner und Regisseur), Martina Feldmann (Künstlerin und Kostümbildnerin) und Rolf Ohst (bildender Künstler), begutachtete im Laufe der Ausstellung die Arbeiten und ermittelte drei Preisträger.

Kriterien zur Auswahl der Arbeiten waren dabei nicht therapeutische Gesichtspunkte sondern allein der künstlerische Ausdruck, die Individualität der Werke sowie die handwerklichen Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber. Zudem wurden auch die Ausstellungsbesucher  im Neustädter Hans-Ralfs-Haus um ihr Urteil gebeten und ein zusätzlicher Publikumspreis ermittelt, der ebenso wie die drei Preisträger am Ende der Ausstellung im Rahmen einer Finissage feierlich bekannt gegeben wurde.

Seit Mai sind die eindrucksvollen Arbeiten im Rahmen einer Wanderausstellung an unterschiedlichen Orten in ganz Deutschland zu sehen und erstmalig auch in Lübeck.

Die Welt der Kunst ist so vielfältig wie die Menschen, die sie schaffen. Kunst und Kreativität leben von der Begegnung, dem Gedankenaustausch und dem Nachdenken über unterschiedliche Positionen. In diesem Sinne möchte der AMEOS Kunstpreis einen Beitrag zu mehr Akzeptanz, Offenheit und Aufklärung in der Gesellschaft leisten.

Kunst: Wer hier nur an Bilder und Skulpturen denkt, für hunderte oder tausende oder noch mehr €, liegt falsch. Kunst soll unabhängig sein von Größe, Gestaltung und Preis! Und Kunst soll nicht nur auf Ausstellungen in Museen und zu festen Uhrzeiten sichtbar und zu hohen Preisen käuflich  sein. Die Lösung: der Kunstautomat! Seit dem 24.03. gibt es ihn in der Wallstraße 3-5, außen an der Kunsttankstelle. 

4  € kostet es, aus dem Automaten eine zigarettengroße Schachtel zu ziehen. Enthalten sind Arbeiten von Defacto-Mitgliedern und anderen, auch überregionalen Künstlern, zusammen mit einem Beipackzettel.

Erfunden wurden die Kunstautomaten schon vor mehreren Jahrzehnten, und sie haben es schon auf eine Documenta geschafft. „Kunstautomaten entstanden aus der Überlegung heraus, wie wir eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen können“, schreiben die Erbauer des Lübecker Automaten, und „unser Ziel ist es, durch den Kunstautomaten die Kunst wieder in unser tägliches Lebensumfeld zu bringen“.

Bekannte und weniger bekannte Künstler stellen Unikate oder Kleinstauflagen von Kunstwerken her, welche in eine Schachtel in Zigarettenpackungsgröße passen. Bilder, Plastiken, Keramiken können das sein. Deutschlandweit  gibt es schon viele Kunstautomaten. Hergestellt und angebracht wurde der Lübecker Automat von Andreas Petzke vom Kunsthaus Oschersleben, die Aufstellung hat Inken Kramp vermittelt.

Wenn sie mal in der Gegend sind: Schauen Sie ihn sich an und lassen Sie sich überraschen!

Zu den Kunstautomaten gibt es auch einen 2 1/2 minütigen Film auf ZDF Heute plus