Passat, LISA, Steilküste, Strand, Rapsfelder bis zum Horizont, die Ostsee, das weite Himmelsmeer und die Kinder am Strand, spielend und versunken – das sind die Motive, die die Künstlerin ChrisTine Löwa aus Travemünde bewegen und nicht mehr loslassen.

Die typischen Farben des Lichts am Meer, die unverwechselbare Natur und die ganz speziellen Stimmungen zeigen ihre Ölgemälde: mal zart, mal expressiv, farbenfroh und lebensbejahend unter dem Motto: Es ist schön, am Meer zu sein.

Mehr Bilder von ihr zeigt sie auf Kunstnet.

Die Ausstellung ist geöffnet ab Dienstag, den 18.6. um 11 Uhr. Um 18 Uhr desselben Tages findet die Vernissage statt. Die Aussstellung geht bis zum 23.06. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch 11-18 Uhr, Do./Fr. 15-18 Uhr und Sa./So. 11-16 Uhr.

Das Lübecker Jazztrio "trioPLUS" gastiert mit einem außergewöhnlichen Programm mit dem Titel "Floating The Trave River". Das Konzert beginnt im 20 Uhr und endet gegen 22.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 € und ermäßigt 8 €.

Das Gastspiel von trioPLUS bildet an diesem Abend den musikalischen Rahmen für die laufende Ausstellung mit Ölgemälden von ChrisTine Löwa mit dem Titel "Viel Meer und mehr". trioPLUS wird sich auf intensiv-experimentelle Weise von den Bildern inspirieren lassen und aktuell-zeitgenössische Zusammen-Spiel-Weisen ausloten - gleichsam ein "Floaten" mit dem Bild der vorbeifließenden Trave.

"trioPLUS" spielt an diesem Abend in der Besetzung Peter Ortmann, Klavier und Florian Galow, Kontrabaß sowie als Gastsolist Olaf Koep, Percussion und Electronics.

Hier noch ausführlicher zu der Laufbahn der Künstler

Gastsolist Olaf Koep begann das Schlagzeugspiel im Alter von 12 Jahren an der Rendsburger Musikschule bei Sönke Hermannsen. Gegen Ende seiner Schulzeit war er Mitglied im Landesjugendorchester Schleswig-Holstein, spielte aber auch in verschiedenen Rock- und Jazzformationen. Nach dem Abitur folgte das Schlagzeugstudium an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. Joachim Winkler und an der Lübecker Musikhochschule bei Massimo Drechsler und Olaf Kirchhoff. In dieser Zeit wirkte Olaf Koep als Aushilfe an der Hamburgischen Staatsoper, bei den Hamburger Symphonikern, dem Radiosinfonieorchester Prag und der Hamburger Camerata mit. Meisterkurse bei L.H. Stevens und Prof. Peter Sadlo in Salzburg und Weimar sowie Praktika in den städtischen Orchestern von Bremerhaven und Lübeck, sowie ein Schulmusikstudium in Lübeck rundeten seine Ausbildung ab.

Schon vor seinem Studium beschäftigte sich Olaf Koep intensiv mit außereuropäischen Schlaginstrumenten, besonders mit der westafrikanischen Djembé. Weitere Instrumente wie die arabische Darabuka, der Berimbao aus Brasilien, die Mbira aus Afrika und der irische Bodhran standen ebenfalls im Mittelpunkt seines Interesses. All diese ethnischen Instrumente, wie auch das indische Tablaspiel lernte Olaf Koep zum größten Teil autodidaktisch. Zurzeit spielt er außerdem noch in der Irish-Folkrock Band „Glenfiddle“,mit der er im In-und Ausland unterwegs ist. Hinzu kommen regelmäßige Einsätze in den Orchestern von Schwerin und Bremerhaven, als auch am Theater Lübeck, dem Thalia Theater Hamburg, dem Ernst-Deutsch Theater, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Percussion Ensemble Elbtonal.

Peter Ortmann, Klavier, lebt seit 2013 in Lübeck, war bis März 2012 künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates und dort u.a. mit der Projektleitung des Bundesjazzorchesters und der Bundesbegegnung "Jugend jazzt" betraut. Er unterrichtete an Universitäten, Musikschulen und bei Jazzkursen und spielte in verschiedenen Jazzformationen. Er ist Mitbegründer des Jazzpool Lübeck e.V. im Jahr 2013, des Förderverein Jazz Hansestadt Lübeck e.V.  und  hat u.a. die Projekte "Hanse Jazz Connection" und "Peter Herbolzheimer Tribute Band" ins Leben gerufen. Mit dem Kontrabassisten Florian Galow und dem Schlagzeuger Oliver Sonntag gegründete er 2015 die Formation "trioPLUS", die insbesondere durch die Konzertreihe "trioPLUS trifft Europas Jazz Legenden" einem überregionalen Publikum bekannt geworden ist. Die Reihe findet 2019 und 2020 mit den Gastsolisten Uschi Brüning und Phil Minton im Lübecker St. Annen Museum eine Fortsetzung.

Florian Galow, Kontrabass, studierte an den Musikhochschulen in Freiburg und Karlsruhe. Unter seinen bisherigen Lehrern sind insbesondere Barre Phillips, Ray Brown, Daryl Jones und Niels Henning Orsted-Pedersen hervor zu heben. Er hat im angesehenen Freiburger Barockorchester mitgewirkt und ebenso im renommierten Ensemble Modern. Er kann darüber hinaus auf die Zusammenarbeit mit Thomas D der Fantastischen Vier, mit Casper Brötzmann und Clueso zurückblicken. Mit Karl Berger, Jasper van't Hof, Charlie Mariano, Rabin abou Khalil und Marilyn Mazur stand er gemeinsam auf der Bühne.

Für weitere Informationen und Impressum: trioPLUS, c/o Dr. Peter Ortmann, Hüxtertorallee 45, 23564 Lübeck, Tel. 0151 61 223 660, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!https://www.peter-ortmann-jazz.de/  Fotos: Olaf Malzahn

Wir freuen uns,  sind dankbar und wollen feiern: die Bürgerschaft hat am 23.05. beschlossen, dass Defacto Art die Gebäude in der Wallstraße 3-5 erwerben und das Gelände in Erbpacht übernehmen darf.  Ein großer Schritt vorwärts, um das Projekt der Kunsttankstelle auch formal auf solide Beine zu stellen! Und nach einer Vertragsunterzeichnung können wir auch mit den weiteren Schritten zur Fortentwicklung beginnen: Der Sanierung und dem Ausbau der Garagen zu Ateliers und der Fortentwicklung der Halle zu einem schönen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum.

Das wollen wir feiern!  Mit Ihnen, mit neuen Ausstellungsstücken der Defacto-Mitglieder, mit Musik, Vorführungen, leckerem Essen, einem Zusammensitzen auf der Trave-Wiese und mit ein paar Worten prominenter Gäste. Einzelheiten können wir leider noch nicht verraten. Aber: reservieren Sie schon den Termin!

Jonathan Meese hat zwar in der Kunsttankstelle nicht ausgestellt, steht aber unserem Projekt mit Sympathien gegenüber und unterstützt es mit dem folgenden vierseitigen ‚Manifest‘. Dafür an ihn einen großen Dank!

 

 

 

Wenn Sie interessiert sind, wie das vergangene Jahr verlaufen ist: Unser Jahresbericht 2018 .