Die Lübecker Malerin und Bildhauerin Iris Frahm, die unterschiedliche Techniken u.a. bei Marianne Brand, Gerhard Backschat, Sven Schöning und Claus Görtz gelernt hat, zeigt in ihrer neuen Ausstellung mit dem programmatischen Titel „Facetten des Lebens“ vorwiegend Arbeiten aus diesem und dem letzten Jahr. In ihnen widmet sie sich dem Leben und den verschiedenen Sichtweisen. Sie verfremdet vorgegebene Motive, lässt sie unfertig aussehen, setzt ihnen Grenzen entgegen, die das Motiv anders erscheinen lassen.

Ihre Werke sind auf Leinwand, Pressholz und Papier gearbeitet. Sie sind mit Acryl und Collagen hergestellt. Die farblich kraftvollen, teils zart, teils großformatig gestalteten Medien sind recht unterschiedlich. Skulpturen aus Gips und Ton ergänzen die Bilderwelt. Aufgrund verschiedener Materialien und Darstellungsarten spannt sich ein Bogen, der zu einer Reise durch die Vielfalt des Lebens und zu freier Inspiration einlädt.

Die Vernissage ist am 15. September um 16 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 22.09. sind Do. bis Sa. 15 - 18 Uhr und So. 11 - 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

Guldner befasst sich als Maler und Naturwissenschaftler mit dem Thema Zeit als Funktion bewegter Materie. Zur Darstellung und Dokumentation lässt er auf seinen großformatigen Leinwänden - mit meist figürlichen Darstellungen aus der Mensch- und Tierwelt mit Symbolcharakter - flüssige Farbe aus Farbflecken fließen. Er nennt sie „Flow Patches“ (Panta Rhei). Für ihn ist Zeit nichts Anderes als bewegte Materie, denn ohne bewegte Materie gibt es keine Zeit. Es soll auch die bewusste Wahrnehmung von Materie die Herkunft aus dem Nicht-Materiellen einschließen. Seine „Flow Patches“ können als Raum-Zeitsymbole gesehen werden.

Die Vernissage ist am Freitag, den 4. Oktober 2019 um 19 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 18. Oktober sind Do. bis So. 14-19 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Beispielsweise soll das großformatige Tryptichon „Climate Crocodiles“ wachrütteln und bewusst machen, dass in einer erheblich erwärmten und durch Klimakatastrophen zerstörten Natur  die Würde des Menschen, vergleichbar in Kriegen und Konzentrationslagern, schwerlich generell realisierbar ist. Das humanste und komfortabelste Sozialsystem wird  sich in einer zerstörten Natur niemals aufrechterhalten lassen. Die Bilder entfalten durch die Flow Patches eine eigene Faszination.

Ein Theaterstück von Brian McAvera mit Dafne-Maria Fiedler und Barbara Geiger, Regie Barbara Geiger.

Acht Frauen, Musen, Geliebte und Ehefrauen Picassos, erzählen von ihrer Zeit mit dem großen Künstler, authentisch, charmant und eindringlich. Sie lassen die Zeit, die Kunst und das Leben Picassos lebendig werden und beschreiben ihre Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen an der Seite des Meisters.. Die Schauspielerinnen verwandeln sich auf der Bühne in diese Frauen, allesamt einzigartig, allesamt überraschend. Auf diesem Spaziergang durch das 20. Jahrhundert tauchen bekannte Motive aus Picassos Werken auf. Die Kulturgeschichte dieser Zeit wird hautnah auf der Bühne erlebt. Im Anschluss können Zuschauer als aktive Teilnehmer der fiktiven Pressekonferenz jede Muse befragen - Sie werden informative und teilweise auch überraschende Antworten erhalten.

Teil 1 am Do. den 10.10.: Fernande Oliver, Eva Gouel, Gaby Lespinasse und Olga Kokhlova. Teil 2 am Fr. den 11.10.: Marie-Thérèse Walter, Dora Maar, Françoise Gilot und Jacqueline Roque.

Beginn immer um 19:30 Uhr. Eintritt für eine einzelne Vorstellung 16 €, ermäßigt 8 €, für beide Tage: 25 €, ermäßigt 8 €.  

Das war ein Fest! Gemaltes zum Anschauen, Skulpturen, Fotografien, Foto-Video-Show, das Malen eines gemeinsamen Bildes, eine Gestaltung von Wimpel-Wünschen für die Tankstelle, Künstler in Aktion, Tresenverkauf, Suppenausschank, Sabrina Peters und ihre Göttinnenshow, Ziegelstein- und Weinverkauf, Feuershow sowie am Abend wieder die Feuerschale am Wasser - viele Besucher und eine gute Stimmung!