Olavi Fellman hat in seinem Heimatland Finnland Philosophie und Sozialwissenschaften studiert und noch eine künstlerische Ausbildung absolviert. In seinen Arbeiten behandelt er historische, politische und kulturelle Themen, aber auch die Natur, Tiere und den Geiz. Kunstarbeit ist für ihn ein Weg, das Bewusstsein zu erweitern. Er engagiert sich auch in Kunsttherapiegruppen.
 
Bisher wurden seine Arbeiten in fast 40 Einzelausstellungen gezeigt, zumeist in Finnland. 2012 stellte Fellman das erste mal in Hamburg aus. Jetzt behandelt er das Thema Klimakatastrophe in provozierender und verstörender Malerei, in Grafiken und Zeichnungen. Die Vernissage findet am 29. September um 18 Uhr statt, die Ausstellung läuft bis zum 15. Oktober. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Sonntag, immer 14-19 Uhr.
 
Der Künstler wird jeden Tag während der Ausstellung anwesend sein und heißt die Besucher herzlich willkommen: Tervetuloa!
 
      
 
 
 

In Landschaft versinken können die Besucher der Ausstellung des Künstlers Wolfgang Blockus. Seine großformatigen Bildtafeln in lasierender Ölmalerei zeigen aus ungewohnter Perspektive eine menschenleere, auf ihre Grundelemente zurückgeführte Natur, bestehend aus Wasser und Felsgestein. Auf  fast meditative Weise erfährt der Betrachter die Bedeutungslosigkeit des Menschen angesichts der Unvergänglichkeit der Natur.

Damit gleicht seine Naturauffassung der von Thomas Mann, die dieser in folgendem Zitat ausdrückt:  „Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit, des Nichts und des Todes, ein metaphysischer Traum.“

Es erstaunt nicht, dass es den in Hamburg gebürtigen Wolfgang Blockus an die Ostseeküste zog, nach Travemünde, in die Nähe des Brodtener Ufers, wo er bei seinen täglichen Spaziergängen den Spuren der Eiszeit am nächsten ist.

Zu der Ausstellung schrieben auch die Lübecker Nachrichten am 12.09. einen Artikel.

Die Ausstellung geht bis Freitag, den 22. September. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag / Freitag / Samstag / Sonntag, immer 14 – 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Peter Fischer ist mit einer guten Kamera in die Höhen und Tiefen von St. Ägidien gestiegen und hat Winkel erkundet, in die man sonst nicht gelangt. 'Leuchten aus der Stille' hat er seine Fotoausstellung genannt. Diese zeigt, welche Schätze es in der kleinsten der Innenstadtkirchen gibt: Angefangen bei Einzelheiten des Äußeren und Innern des Kirchenschiffs über die verborgenen Winkel oberhalb des Gewölbes bis zu den Ansichten aus dem Turm heraus - Aspekte, die nicht alltäglich sind und so ein wenig zum Staunen herausfordern.

Die Vernissage ist am Samstag, den 02.09. um 19 Uhr, diese schließt eine Einführung durch Pastor Baltrock ein. Danach ist die Ausstellung nur kurze Zeit zu sehen: Am Sonntag den 03.09. und wieder vom 07. bis bis zum 09.09., jeweils 14-19 Uhr.