Der Agonie der pandemischen Kunststille setzt die Kunsttankstelle ein zukunftsgerichtetes Zeichen entgegen.

Hier wird kein Stillstand, sondern Aufbruch thematisiert, der zu einem neuen Denken und zum Umbruch führen kann. Künstler aus den verschiedensten Genres zeigen Bilder, Fotografien, Installationen, Skulpturen und schöne gedrechselte Holzkunst. Von der Decke hängt ein Foucaultsches Pendel, das Corofoucault, von Peter Fischer. Es killt - so Peter Fischer – mit seinem Granitfisch am fünf Meter langen Pendelseil jeden Hotspot der Welt. Aufbruch pur!

Gezeigt werden auch Arbeiten von Marie Eufe, Ulrich Fischer, Iris Frahm, Marion Frehse, Thomas Friedrich, Barbara Heuer, Gitesh Klatt, Clemens Knaack, Andrea Liske, Jasna Maria Meyer, Britta Nagel, Sabrina Peters, Detlef Radenbach, Leena Römer, Sigrun Schäfer, Gabriele Schau, Thomas Schmitt-Schech, Susanne Stoll, Norbert Schwarzschulz, Fabian Syrbe, Susan T. (Thomas), Janine Turan, Dominik Wilke, Birte Wördemann

Die Vernissage war am 24.4. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 14.5. sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr, unter Beachtung der dann geltenden Corona-Regularien.

Es gibt auch ein Video über die Eröffnung.

Das Duo Elysée, Bettina Ullrich und Ninon Gloger, tritt eine magische Reise in die Vergangenheit an: in das Paris des 20.Jahrhunderts: Eine Zeit der vielfältigsten Möglichkeiten. Orte sind die berühmten Salons, in denen sich Künstler und Intellektuelle zum Austausch treffen. Der Phantasie des Publikums sind auf dieser Reise keine Grenzen gesetzt! Erleben Sie die Größen des Chansons: Edith Piaf, Charles Trenet und Jaques Brel. Finden Sie heraus, was Astor Piazzolla (der Schöpfer des Tango Nuevo), George Gershwin und Zarah Leander mit Paris, der Stadt der Liebe und Kunst, verbindet.

 

„...Die Sängerin wechselt spielend die Sprachen, spricht auf Deutsch, zitiert auf Französisch, singt italienisch, englisch, spanisch und reißt die Zuhörer mit in einen Strudel aus Emotionen, Rhythmen, Sprachen und Musikgenres. Das Publikum ist begeistert.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Bettina Ullrich: Gesang, Moderation, Rezitation und Ninon Gloger: Klavier.

 

Es ist eine Veranstaltung im Rahmen des "Kulturfunkens", einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind willkommen.

Die ausstellungsfreien Monate hat Defacto intensiv genutzt: 18 neue und wunderbar stabile Garagentüren aus Lärchenholz auf der Holstentorseite sind von M. Krieger einzeln eingepasst und angebaut worden. Von den sechs Ateliers dieser Seite sind drei schon ausgebaut  und in  Betrieb:  Hinter filigranen türflügelhohen Gitterfenstern, die Jürgen Gatzke baute, mit denen je eine Tür der ehemaligen Garagen ausgestattet wurde, sind für die neugierigen Touristen schon vom Holstentor zu sehen eine Kunstdrechselei, ein Bandprobenraum, eine Damaszenermesserschmiede und, noch im Bau, das Atelier einer Malerin.

Die Kunsttankstelle entkernte  ihre Ausstellungshalle, die einen neuen und hochwassersicheren Estrich sowie eine neue und für den Kunstbetrieb ausgelegte Küche mit Tresen und gemütlichem Ambiente erhält. Im Garagenhof entwickelten sich die  kleineren Einzelgaragen zu  Ateliers mit besonderem Charme. „Viele dieser für den Verein überaus hilfreichen Erneuerungen und Verbesserungen wären ohne die Hilfe der Possehl- Stiftung nicht möglich gewesen“  freut sich Peter Fischer, der 1. Vorsitzende des Vereins, „Wir werden unter welcher Coronabeschränkung auch immer, in der Kunsttankstelle zeigen, dass wir künstlerisch ein besonderer Standort sind.“

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